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Fledermäuse - fliegende Jäger der Nacht

Fledermäuse sind dämmeruns- und nachtaktiv und ernähren sich von Insekten
Fledermäuse, die in der Regel relativ unbemerkt in der Nähe des Menschen leben, weisen gleich mehrere Besonderheiten auf. Als einzige Säugetiere, die aktiv fliegen können, sind sie in der Dämmerung und nachts unterwegs, um Insekten zu jagen. Das macht die Fledermäuse für uns Menschen so nützlich, denn jede einzelne Fledermaus frisst in einer Nacht ungefähr ein Viertel bis die Hälfte ihres eigenen Körpergewichts an Insekten. Während des Fluges stoßen die Tiere Rufe im Ultraschallbereich aus, das zurückkehrende Echo ermöglicht es ihnen, sich in völliger Dunkelheit zu orientieren, Insekten zu orten und sogar einzelne Insektenarten zu unterscheiden.
Alle Fledermausarten sind geschützt, denn der Mangel an geeigneten Quartieren und gut strukturierten Jagdlebensräumen sowie die Beeinträchtigung und Zerstörung von Winterquartieren nimmt den Tieren die benötigten Lebensgrundlagen.
Da Fledermausweibchen nur ein Junges pro Jahr zur Welt bringen –bei wenigen Arten wie Abendsegler oder Rauhhautfledermaus sind allerdings Zwillingsgeburten häufig - können sich die Bestände von Beeinträchtigungen nur langsam wieder erholen.

Der Erhalt geeigneter Quartiere, besonders der Arten, die in Gebäuden ihre Hangplätze und Wochenstuben haben, stellt eine wichtige Grundlage für den Schutz der Fledermäuse dar.
Die Naturschutzbehörden sind dabei auf Meldungen von „Quartierbesitzern“ angewiesen, um eine Übersicht zu erhalten, wo sich die geschützten Tiere aufhalten.

Fledermausquartiere können bei der unteren Naturschutzbehörde, Landratsamt Fürstenfeldbruck, Tel. 08141/519-528, Frau Weeser-Krell, oder – 937, Herr Schlenz gemeldet werden.
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