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Rote Karte für Staatsminister Zeil!

Fürstenfeldbruck: Bahnhof | Der viergleisige S-Bahnausbau der „S4-West“ lässt weiter auf sich warten und die Verantwortlichen der Landespolitik, insbesondere von FDP und CSU, flüchten in Allgemeinsätze und verteilen angesichts der Proteste von einigen Bürgermeistern, Mandatsträgern, Bürgern und der 3 SPD-Ortsvereine aus Eichenau, Fürstenfeldbruck und Puchheim nur verbale Beruhigungspillen. Ein wirkliches Umdenken, ein Einbeziehen der Region oder gar die Einladung zur Diskussion über die beste Lösung und das weitere Vorgehen in Sachen „Ausbaus“ ist nicht festzustellen. Eher wird das bisherige eigene Handeln verteidigt. So erklärte z. B. Brucks 2. Bürgermeister Hans Schilling (CSU) in der Stadtratssitzung auf einen kritischen Redebeitrag vom Referenten für Verkehr, Herrn Stadtrat Mirko Pötzsch, „Also wirklich, mehr als 20 Jahre lang einmal in der Woche im Ministerium nachzufragen, könne man nicht tun“. Dieser Satz steht für sich und zeigt die Unfähigkeit von CSU und FDP, den Ausbau auch wirklich anzupacken.

Nur wenn die Menschen der Region und damit die Fahrgäste der S4-West den „Seehofers“, „Bocklets“ und den „Zeils“ begreiflich machen, hier protestieren nicht nur ein paar „kleine“ Kommunalpolitiker der Opposition und ein paar Bürgermeister, wie der Dr. Herbert Kränzlein aus Puchheim, sondern hier steht eine ganze Region zusammen, wird sich vielleicht etwas ändern. Aus diesem Grund hat der SPD-Ortsverein Fürstenfeldbruck am heutigen Donnerstag, den 03.02.2011, mit der Information der Fahrgäste und der Verteilung von Protestpostkarten begonnen, einer Bürgerbeteiligung im besten Sinne. Die Fahrgäste müssen nur noch die Postkarte ausfüllen und an Minister Zeil entweder per Post oder per Fax zusenden. Von 06.00 bis 08.00 Uhr verteilten am Bahnhof Fürstenfeldbruck der Vorsitzende des SPD-Ortsverein Fürstenfeldbruck, Herr Dr. Joachim Strobel, der Vize Mirko Pötzsch sowie Silvia und Nikolaus Santin ca. 1.000 Postkarten. Die nächste Verteilung der Postkarten findet in einer Woche am Bahnhof Buchenau statt, Informationsstände und eine größere Veranstaltung im März werden folgen.

Der SPD-Ortsverein Fürstenfeldbruck ist jedenfalls überzeugt, dass für eine zukunftsfähige Nahverkehrsanbindung Fürstenfeldbrucks an den Großraum München ein viergleisiger Ausbau der S-Bahnstrecke „S4-West“ von Pasing bis Buchenau (zumindest bis Fürstenfeldbruck) absolut notwendig und 20 Jahre Wartezeit dafür einfach genug sind. Allerdings, eine Partei alleine und isoliert in ihrem Protest wird scheitern, aber gemeinsam mit sämtlichen örtlichen Organisationen, Parteien, Gruppierungen der Anrainerkommunen und mit der Unterstützung der Fahrgäste der „S4“ bestehen gute Chancen auf ein Umdenken bei den Verantwortlichen, zuallererst auf das beim zuständigen Minister.
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Martin Eberl aus Eichenau | 03.02.2011 | 17:39  
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