OB Kellerer läßt Fürstenfeldbruck im Stich!

Wann? 26.02.2011 10:00 Uhr

Wo? Treffpunkt S-Bahnhof Fürstenfeldbruck, 82256 Fürstenfeldbruck DEAuf Google Maps anzeigen
Fürstenfeldbruck: Treffpunkt S-Bahnhof Fürstenfeldbruck | Informationsstand am 26.02. vor der Sparkasse!
Der S-Bahnausbau braucht endlich eine Perspektive in der Realität und nicht nur auf dem Papier. Dafür setzt sich der SPD-Ortsverein Fürstemfeldbruck gemeinsam mit den SPD-Ortsvereinen aus Eichenau und Puchheim mit einer Postkartenaktion ein. Besuchen Sie dazu unseren Informationsstand am Samstag, den 26.02.2011 (ab 10.00 Uhr), auf der Hauptstraße vor der Sparkasse und unterstützen Sie uns.

Der Fürstenfeldbrucker Oberbürgermeister Sepp Kellerer (CSU) hält einen dagegen plötzlich den viergleisigen Ausbau der S-Bahn bis Buchenau für nicht erforderlich. Na prima! Statt dem Beispiel von Puchheims SPD-Bürgermeister Herbert Kränzlein zu folgen, welcher ein gemeinsames Handeln der Kommunen einfordert, verlässt der Oberbürgermeister von Fürstenfeldbruck, wie der Süddeutschen Zeitung vom 19.02.2011 zu entnehmen war, mit solchen Aussagen die bisherige Allianz der Anrainerkommunen, welche sich für einen viergleisigen S-Bahnstreckenausbau der „S4-West“ bis Buchenau bisher eingesetzt hatten. Die plötzliche Abkehr von einem viergleisigen Ausbau scheint nicht verkehrstechnisch begründet, sondern nur geleitet von der Angst vor einer Verschandelung des Idylls am Kloster Fürstenfeld. Dies stellt klar einen Paradigmenwechsel bei der CSU auf Ortsebene dar. Wobei die wirklichen Beweggründe dieses Vorstoßes im Dunkeln bleiben, denn ein Ausbau ohne sensible Gestaltung der Trasse im Bereich des Klosters Fürstenfeld wäre weder im Stadtrat noch bei der Bevölkerung vermittelbar und ist schon deshalb absolut ausgeschlossen. Aber an der grundsätzlichen Notwendigkeit des Ausbaus hat sich jedenfalls nichts geändert, wie jeder weiß, der täglich S-Bahn fährt. OB Kellerer, der bei der kommenden Kommunalwahl aus Altersgründen für die CSU nicht mehr als OB-Kandidat antreten darf, erweist daher mit solchen Aussagen seiner Stadt Fürstenfeldbruck einen kapitalen Bärendienst, sprich, er lässt seine „Fürstenfeldbrucker“ in Sachen „S-Bahn“, und damit auch automatisch seinen Nachfolger/Nachfolgerin im Amt des OB, einfach nur im Stich.
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