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Gedenken an die Opfer des Olympia-Attentates von 1972 am Sonntag, 5. September 2010 vor dem Haupttor des Fliegerhorstes

Am 5. September 2010 gedenken Vertreter des Landkreises, der Stadt Fürstenfeldbruck sowie Angehörige der Polizei, des Fliegerhorstes und der hiesigen Sportverbände der Opfer und deren Hinterbliebenen des Terroranschlags auf die Sportmannschaft des Staates Israel während der Olympischen Spiele 1972.

Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger sind ebenfalls dazu eingeladen, am Sonntag, 5. September 2010 um 11.00 Uhr, vor das Haupttor des Fliegerhorstes in Fürstenfeldbruck zu kommen.

Die Veranstaltung beginnt mit einführenden Worten der stv. Landrätin Gisela Schneid. Der Vizepräsident der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Stadtrat Marian Offman, wird anwesend sein und eine kurze Ansprache halten. Eric Lehmann vom Rabbinat der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Pfarrer Claus Fiedler und Diakon Martin Stangl werden gemeinsam ein Gebet sprechen. Die Veranstaltung wird von Monika Georgii musikalisch begleitet.

Viele Landkreisbürgerinnen und Landkreisbürger erinnern sich noch an die Ereignisse von damals: Während der XX. Olympiade in München überfielen palästinensische Terroristen die Sportmannschaft des Staates Israel, töteten zwei Menschen, nahmen neun weitere als Geiseln. Bei dem Versuch, die Geiseln zu befreien, starben auf dem Flugfeld des Fliegerhorstes Fürstenfeldbruck neun israelische Sportler und ein deutscher Polizeibeamter.
Zur Erinnerung an diese Geschehnisse hat der in Gröbenzell wohnende Bildhauer Hannes L. Götz eine Gedenkstätte geschaffen. Diese wurde unter großer Anteilnahme der Bevölkerung mit einer würdigen Feier am 5. September 1999 der Öffentlichkeit übergeben.
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