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Gedenkminuten am Todesmarsch-Mahnmal in Fürstenfeldbruck zum Tag der Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2013

Am Sonntag, 27. Januar 2013 luden der Arbeitskreis Mahnmal Fürstenfeldbruck und der Landkreis Fürstenfeldbruck anlässlich des Tages der Opfer des Nationalsozialismus zu Gedenkminuten am Todesmarsch-Mahnmal in Fürstenfeldbruck, Dachauer-/Ecke Augsburger Straße, ein.

Einführende Worte sprach Julia Zieglmeier vom Arbeitskreis Mahnmal Fürstenfeldbruck. Anschließend sprachen Schülerinnen und Schüler des P-Seminars des Gymnasiums Puchheim unter der Leitung von Dr. Peter Anetsberger zusammen mit Dr. Matthias Weber vom Theater 5 e. V. Worte des Gedenkens. Ein Chor aus Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Puchheim sowie der Chorleiterin Frau Schur trugen zwei Musikstücke vor. Die 11. Klassen der FOS/BOS Fürstenfeldbruck unter der Leitung von Georgina Lutter waren mit Collagen vor Ort. Ebenso waren Abba Naor, Uri Chanoch und Karl Rom, Überlebende des Todesmarschs, anwesend. Nach den Schweigeminuten wurden die Teilnehmer eingeladen, Blumen oder entsprechend dem jüdischen Brauch, auch Steine am Mahnmal niederzulegen.

Das Mahnmal in Fürstenfeldbruck erinnert an den Todesmarsch 1945 von KZ-Häftlingen aus den Lagern Landsberg/Kaufering. Kurz vor dem Zusammenbruch des Nazi-Regimes und vor dem Einmarsch der Amerikaner wurden fast ausschließlich jüdische Zwangsarbeiter aus Richtung Landsberg durch den Landkreis getrieben. Das Todesmarsch-Mahnmal des Künstlers Hubertus von Pilgrim, das in immer gleicher Form jeweils eine Station des Leidensweges der KZ-Häftlinge darstellt, steht inzwischen in 23 Orten und wurde 1994 in Fürstenfeldbruck errichtet.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin fürstenfeldbrucker | Erschienen am 16.02.2013
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