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Sprache macht Spaß!

Zehn Kindertagesstätten im Landkreis Fürstenfeldbruck qualifizieren sich im Rahmen eines Sprachberaterprogramms und erhalten Zertifikate

Nach erfolgreichem Abschluss von 115 Stunden Fortbildung im Rahmen des "Sprachberaterprogramms" erhielten die ersten zehn Kindertagesstätten im Landkreis Fürstenfeldbruck ein Zertifikat des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen. Die stv. Landrätin Gisela Schneid überreichte im Rahmen des Familiennachmittags "Sprache macht Spaß" am 16.04.2010 im Landratsamt Fürstenfeldbruck folgenden Einrichtungen Urkunden:

Gemeindekindergarten "Löwenzahn", Hattenhofen (nicht auf dem Foto)
Städt. Kindergarten "Kleiner Muck", Germering
Kath. Kindergarten, Alling
Schülerhort Mitte, Fürstenfeldbruck
Ev. Kindergarten Gnadenkirche, Fürstenfeldbruck
Ev. Kindergarten "Arche Noah", Puchheim
Ev. Kindergarten "Arche Noah", Gröbenzell
Ev. Johanneskindergarten, Olching
Ev. Kindergarten "Regenbogen", Puchheim
Kath. Kindergarten "St. Ulrich", Moorenweis

Um die Förderung der Kinder in den Bereichen Sprache und Diagnosefähigkeit auf den neuesten Stand der Wissenschaft zu bringen, beteiligt sich der Landkreis mit zwei eigenen Sprachberaterinnen an dem Projekt „Sprachberatung in Kindertageseinrichtungen“ des Ministeriums. Die Teilnahme an dem Sprachberaterprogramm ist freiwillig. Erfreulicherweise nehmen etwa die Hälfte aller Kindertagesstätten im Landkreis Fürstenfeldbruck die Chance zur Weiterbildung wahr. Das Programm, läuft noch bis Ende 2011.

Das Sprachberaterprogramm wurde als Fortbildungsangebot für das pädagogische Team in Kindertagesstätten entwickelt. Speziell weitergebildeten Expertinnen (Sprachberater) nehmen den Bereich Sprache im Rahmen des pädagogischen Konzeptes in ihren Focus. Die Fortbildung bietet den Interessierten Gelegenheit, sich im Bereich "Sprache und Literacy" auf der Basis der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse weiterzubilden entsprechend dem Motto, es ist nichts so gut, als dass es nicht verbessert werden könnte.

Zu Beginn des Einsatzes beleuchten Leitung, Team und Sprachberaterin, welche Anforderungen an die Sprachförderung bereits erfüllt werden und wo Verbesserungen möglich wären. Anschlie-ßend definieren sie die Ziele der Sprachberatung und stellen einen Zeitplan auf. Die Sprachberater schaffen mit dem Team die Bedingungen für eine optimale Sprachförderung. Mit maßgeschneider-ter Beratung regen sie dazu an, eigene Modelle der Sprachförderung im Sinne des Bildungs- und Erziehungsplans zu entwickeln. Unter anderem schulen sie die Teammitglieder darin, durch Selbstreflexion und Selbstwahrnehmung ihr Verhalten bzw. ihre Einstellungen weiterzuentwickeln. Darüber hinaus unterstützen die Sprachberaterinnen das Team bei der Zusammenarbeit mit den Eltern (Förderung der kindlichen Sprachentwicklung durch die Eltern) und helfen, die Netzwerkar-beit (z. B. mit Schulen, Sprachtherapeuten, Logopäden) zu optimieren.
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