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Aktiver Historienspielverein Fürstenfeld bei Son et lumière 2009

Wie bereits in den Jahren 2005 und 2007 beteiligte sich der Verein Historienspiel Fürstenfeld e.V. bei Son et lumière – Fürstenfeld im Licht am 31. Juli und 01. August mit 44 Mitgliedern.
In der dritten Auflage im Klosterareal wurde durch die Trennung in „Prèlude“ und gegen Einbruch der Dunkelheit „Son et lumière“ die Wirkung der verschiedenen Teile verstärkt.

Vom Barockgarten geleiteten 8 Paare als höfische Gesellschaft in barocken Kostümen mit prachtvollen Friesen die Besucher zur kleinen Bühne am Stadtmuseum. Dort zeigte der Philharmonische Chor das satirische Theater „Salòme“ mit stilechter Köpfung von Johannes.
Auf der Waaghäuslwiese konnten sich die Besucher an einer Landpartie einer wohlhabenden Familie mit zahlreichem Gesinde aus der Biedermeierzeit erfreuen. Das Pferdegespann von Hermann Hartinger in Zusammenarbeit mit dem Reitzentrum Fürstenfeld trag ebenso zur Authentizität bei, wie die beiden Ziegen von Herrn Henninger aus Puch.

Die Regieleitung als auch die Kostümausstattung lag in den bewährten Händen von Beate Heinsius, die wie auch in den Vorjahren bereits in der Vorbereitungsphase großen Wert auf das Hintergrundwissen bei den Darstellern legte und mit Liebe zum Detail die Kostüme aussuchte, als auch umgestaltete. Die prächtigen Kostüme stammten zum Teil aus privatem Fundus. Auf die Kostüme von „Ludwig der Strenge“ konnte der Verein nicht zurückgreifen, da das Stück, dass 2011 wieder aufgeführt wird, im 13. Jahrhundert spielt.
Für die aufwendigen Frisuren der Darsteller sorgte Sabine Finigan, eine erfahrene Maskenbildnerin, die dem Verein bereits seit Jahren zur Seite steht. Keine Frisur, kein Make up gleichte dem anderen, jede Aufmachung wurde auf den jeweiligen Darsteller abgestimmt.

Digitalisiert wurde die Veranstaltung vom erfahrenen Fotografen Theo Neidek, der aus ungewöhnlichen Perspektiven den Betrachtungswinkel erhöht und aus gewöhnlichen Perspektiven das Event für alle Nicht-Besucher reizvoll macht.
Alle Teilnehmer waren sich einig bei der nächsten Aufführung 2011 wieder mitzuwirken. Fraglich ist, ob das Event dann nochmals gesteigert werden kann.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin fürstenfeldbrucker | Erschienen am 12.09.2009
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