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Sportakrobatik: erste Deutsche Meisterschaft für den TSV

Friedberg: TSV Friedberg Sporthalle | Am Wochenende ist es soweit: Die erste Deutsche Sportakrobatik-Meisterschaft für den TSV Friedberg steht vor der Tür! Mit drei Formationen fahren die Trainerinnen Nina Wente und Daniela Nistler mit einem relativ großen Team nach Dresden, wo am Samstag die Deutschen Meister der Schülerklasse gesucht werden. Für die meisten jungen Mädchen ist es der erste Start an einer DM, nur Sarah Staib und Lea Fuchs traten auch schon 2009 für den SAV Augsburg-Hochzoll an und wurden sowohl in der Balance- als auch in der Tempo-Übung Fünfte.

Eigentlich sollten Bettina Dierl/Annika Weidenhammer/Franca Schallmair am Wochenende an den Start gehen, Bettina verletzte sich aber vor zwei Wochen, die Teilnahme an der DM stand auf der Kippe. Doch dann wurde Bettina kurzerhand durch Carina Meißner ersetzt, die eigentlich im Damenpaar mit Maria Kastner turnt. In nur zwei Wochen lernte Carina die beiden Choreographien und alle erforderlichen Elemente, was natürlich auch für Annika und Franca eine große Umstellung bedeutete. Die drei werden also am Samstag an den Start gehen, durch diese Umstände werden sie sich aber wahrscheinlich in dem großen Starterfeld von 21 Damen-Gruppen nicht allzu weit vorne platzieren können. Allein, dass den dreien der Start an der Deutschen gelungen ist, hat aber einiges an Respekt verdient!

Auch Tabea Langenmayr/Julia Fuchs/Daniela Caleta haben am Samstag Deutschland-Premiere. Die drei sind mit acht bzw. zwölf Jahren noch sehr junge Teilnehmer, und so werden auch sie es nicht leicht haben, sich gegen die ältere Konkurrenz zu behaupten. Die drei überzeugen besonders in der Balanceübung mit einer hervorragenden Technik, hier könnte ein Platz unter den ersten zehn drin sein. Auffallen werden sie auf jeden Fall - sie stechen trotz ihres jungen Alters mit einem tollen Ausdruck hervor.

Sarah Staib und Lea Fuch wollen auf jeden Fall ihren Erfolg vom letztem Jahr noch toppen, mit sauber geturnten Übungen sind die ersten drei Plätze nicht unerreichbar. Die beiden sind im Verlauf des Jahres öfters gegen ihre Gegner bei anderen Meisterschaften angetreten und konnten diese auch besiegen, so starteten sie Mitte April außer Konkurrenz an der Württembergischen Meisterschaft und erhielten hier eine bessere Wertung als die amtierenden Deutschen Meister aus Ebersbach, allerdings nur sehr knapp. Es wird also sehr spannend, wo sie sich letztendlich platzieren werden, wenn sie von den insgesamt 19 Damenpaaren einen Platz auf dem Treppchen ergattern, wäre das für den TSV sensationell.
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