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Sportakrobatik: 3x Gold beim Horst Stephan Pokal

Wann? 02.10.2010

Wo? TSV Friedberg Sporthalle, Hans-Böller-Str. 3, 86316 Friedberg DEauf Karte anzeigen
  Friedberg: TSV Friedberg Sporthalle | Äußerst erfolgreich kamen die elf Sportakrobatinnen des TSV Friedberg am Samstag vom ersten Horst Stephan Pokal aus Nieder-Liebersbach (Hessen) zurück. Alle Erwartungen wurden übertroffen und die Mädchen gehörten zu den besten Sportlern des Tages, was ihnen viel Lob der Konkurrenz einbrachte. Insgesamt nahmen elf Vereine und ca. 50 Formationen an diesem Turnier zu Ehren Horst Stephans teil, darunter auch fünf Formationen, die im Juli bei der Weltmeisterschaft in Polen die Deutschen Farben vertraten.

Im Bereich der Schüler gingen Hannah Metzger, Tabea Langenmayr/Julia Fuchs/Daniela Caleta und Sarah Staib/Lea Fuchs auf die Matte. Hannah zeigte eine ausdrucksstarke Übungohne Zeitfehler oder gar Stürze, sogar ihr gebückter Salto klappte ohne Probleme. Sie setzte alles um, was Trainerin Nina Wente in den letzten Trainingseinheiten noch verbessert hatte und konnte somit 24,55 Punkten und einen zweiten Platz erzielen. Tabea, Julia und Daniela hatten unter den Trios leider nur einen Gegner. So war das Ziel klar: Erster werden. Das harte Training hat sich gelohnt: Sie turnten eine perfekte Balance-Übung und holten sich mit ganzen 1,2 Punkten Vorsprung mit ihrer bisher besten Wertung von 27,6 die verdiente Goldmedaille!

Bei Sarah und Lea war es ähnlich. Zwar hatten sie mehr Gegner, aber auch sie wollten beweisen, dass bei ihnen immer noch eine Steigerung möglich ist. Bei jedem Wettkampf kommt bei ihnen etwas Professionalität dazu, jedes mal fühlen sie sich sicherer auf der Matte. Mit ihrer Balance-Übung konnten sie das Kampfgericht bezaubern, sodass dieses fast nichts zum Abziehen finden konnte. Zu Buche standen am Ende 27,85 Punkte und mit fast einem Punkt Vorsprung Gold! Bemerkenswert ist, dass Sarah und Lea die dritthöchste Wertung des Tages erhielten und sich somit gegen drei der fünf WM-Teilnehmern behaupten konnten.

In der Klasse der Jugend zeigten Sibel Senyuva/Emily Langenmayr ihr Können. Die beiden haben mittlerweile eine sehr schwierige kombinierte Übung, was auch den begeisterten Zuschauern nicht entging. Es war das erste Mal, dass Sibel und Emily einen Knoten-Handstand und den Doppelsalto an einem Wettkampf zeigten, weswegen die beiden besonders nervös waren. Ein klein wenig ließen die Beiden sich das in der Übung anmerken und man konnte leichte Ausführungsfehler erkennen. Die Wertung von 26,4 Punkten war aber hervorragend und auch sie ergatterten sich mit ganzen 2,9 Punkten Vorsprung den ersten Platz!

Isabelle Glavina/Sarah Schmuttermair/Sina Lippert gingen mit ihrer kombinierten Übung in der Klasse der Junioren an den Start. Auch sie hatten seit März verletzungsbedingt keinen Wettkampf, zeigten völlig neue Elemente und eine neu einstudierte Choreographie. Beim Einturnen kurz vor ihrem Auftritt verletzte sich Sina auch noch am Knie, woraufhin die Nerven blank lagen. Leider konnte Sarah einen Zeitfehler beim Handstand nicht vermeiden und Sina griff beim Salto ins Knien aufgrund ihres schmerzenden Knies auf den Boden, was große Abzüge bedeutete. Ansonsten turnten die drei sauber, Sina stand ihren Handstand ohne Probleme und sprang den Doppelsalto. Mit einer Wertung von 24,65 Punkten holten sich Isabelle, Sarah und Sina die Bronze-Medaille.

In der Mannschaftswertung um den Horst Stephan Pokal stieg die Spannung unter den Sportlern.
Die drei besten Formationen je Verein gingen in die Wertung ein. Nachdem die ersten vier Vereine jeweils drei erste Plätze in den verschiedenen Disziplinen verbuchen konnten, wurden zusätzlich die Einzelwertungen zusammen gezählt, um den Sieger zu ermitteln.
Der favorisierte SC Hoyerswerda gewann mit 82,25 Punkten den Horst Stephan Pokal, dicht gefolgt vom TSV Friedberg (81,8) und dem SAV Mainz-Laubenheim (81,28). „Dass wir uns zwischen die beiden Top Vereine schieben konnten, ist wirklich sensationell und zeigt uns, dass wir uns nach nur einem Jahr beim TSV langsam in der Akrobatik-Szene etablieren.“ staunte Trainerin Nina Wente.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin friedberger | Erschienen am 29.10.2010
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