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Dank Aufholjagt am weltweit grössten Sportakrobatik-Turnier zu Silber

Friedberg: TSV Friedberg Sporthalle | Die Sportakrobatinnen des TSV Friedberg begeisterten am Maia International Acro Cup (MIAC) 2017 in Portugal nicht nur das Publikum, sondern auch die internationale Jury und holten sich damit neben Finalplätzen auch die Silber-Medaille. Und dies am grösste Wettkampf weltweit mit über 1.000 Teilnehmer aus mehr als 20 Nationen. Obschon nicht alles optimal lief in der Vorbereitung, konnten die drei Formationen in der Portugiesischen Stadt Maia nahe Porto eine sehr gute Leistung zeigen.

Besonders Pech in der Vorbereitung hatte die Damengruppe Jacqueline Kreuzpointner, Sina Lippert und Sina Ferner. Erst seit kurzem als Formation zusammen, wollten sie sich am MIAC messen gegen nicht weniger als 45 Gegner. Doch eine Verletzung von Jacqueline an der Hand machte das Werfen der verschiedenen Salti unmöglich, so dass die drei jungen Damen nur ihre Balanceübung zeigen konnten. Wegen der verletzungsbedingten kurzen Vorbereitungszeit, waren die gezeigten Hebefiguren noch leicht wackelig, aber trotzdem erreichten sie damit die 16. beste Wertung in der großen Konkurrenz.

Besser lief es bei dem Mix-Paar Oliver Edelmann (Startgemeinschaft mit SVG Nieder-Liebesbach) und Dana Rühm. Sie konnten sich auch dank ihrer tollen Rock'n'Roll Übung, bei der das Publikum in der vollen Halle richtig mitging, nach dem Vorkampf als fünfte für das Finale qualifizieren. Dort konnten sie mit einer guten Vorstellung einen weiteren Platz gut machen und mit einem sehr guten 4. Platz wieder nach Deutschland heim reisen. Für das noch junge Paar war es die erste echte internationale Probe. Diese meisterten Sie unter den Augen des Bundestrainers Igor Blintsov gut. Dieser meinte auf Anfrage "man hat gemerkt das die beiden noch etwas Nervös waren, aber sie sind auf gutem Weg. Wenn sie weiterhin hart an sich arbeiten ist eine Qualifikation für die EM an der Deutschen Meisterschaft in Berlin möglich."

Am besten schnitten Nicole Boxler und Sophie Kirschner ab. Auch sie hatten in der Vorbereitung mit Verletzungen zu kämpfen konnten sich aber von ihrer guten Seite präsentieren. Nach der ersten Übung lagen die Zwei noch auf dem fünften Zwischenrang. Dank der Tempo- und der Combi-Übung, wo sie jeweils die beste Wertung der 22 Starter erzielten, konnten sie sich auf den zweiten Rang nach vorn kämpfen und sich damit mehr als verdient die Silbermedaille umhängen lassen. Diese Leistung lässt die Friedberger Mädchen natürlich zuversichtlich auf die Deutsche Meisterschaft Jugend am 20./21. Mai in der Heimhalle in Friedberg schauen. Sie meinten dazu "wir freuen uns sehr auf die Deutsche, wenn wir vor Heimpublikum, Freunden und Familien unsere Übungen zeigen können."

Auch die Trainerin Nina Wente ist mit ihren Schützlingen zufrieden. "Sie haben gut gekämpft, es lief noch nicht alles optimal, aber für den Saisionanfang war das eine gute Leistung."
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.friedberger | Erschienen am 01.04.2017
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