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Bundesliga: Schwerstarbeit mit Happy End

Sebastian Münster (Mitte) und der TSV Friedberg siegten mit 3:1. (Foto: (c) Peter Kleist)
Friedberg: TSV Friedberg Sporthalle | Der TSV Friedberg kämpft den TSV Stuttgart in vier äußerst engen Sätzen nach zwei Stunden Spielzeit mit 3:1 nieder. Der Sieg ist enorm wichtig für das Selbstvertrauen

Die Volleyballer des TSV Friedberger haben sich zum Jahresabschluss selbst ein Weihnachtsgeschenk unter den Baum gelegt. Es beinhaltet nach dem hart erkämpften 3:1-Sieg gegen Stuttgart zwei wichtige Punkte im Kampf um den Abstieg aus der 2. Bundesliga und obendrein eine gehörige Portion Selbstvertrauen.

Die besinnlichen Tage scheinen den Fokus auf das Wichtigste gelegt zu haben: endlich wieder siegen. Nach einer kleinen Durststrecke von drei sieglosen Spielen stellt der Erfolg gegen Georgii Allianz Stuttgart den optimalen Jahresausklang dar. Durch eine geschlossene Teamleistung konnte Stuttgart in einem knapp zwei Stunden dauernden Spiel mit vielen langen und packenden Ballwechseln mit 3:1 (24:26, 28:26, 25:22, 25:23) geschlagen werden.

Außenangreifer Ruppert Heim erwischte einen sensationellen Tag und verhalf der Mannschaft auch in knappen Situationen zu den entscheidenden Punkten. „Es lief heute schon richtig gut, da will ich mich nicht beschweren. Aber wir sind noch nicht am Ende, wir können noch viel öfter als Sieger vom Feld gehen“, resümierte er auf der anschließenden Weihnachtsfeier der Volleyballabteilung. Manager und Co-Trainer Bernd Spleiß schildert seine Gedanken zum Spiel wie folgt: „Wie die Satzergebnisse schon erkennen lassen war es heute ein wahrhaftiger Krimi, in dem beide Mannschaften phasenweise guten Volleyball gezeigt haben. Der Sieg tut uns natürlich gut, wir freuen uns sehr über den positiven Abschluss des Jahres.“
In der Tat war es ein recht ansehnliches Spiel, das aber auch mit von kurzen Unkonzentriertheiten beider Teams profitierte, somit blieb es fast durchgehend spannend. Die kurzen Schwächephasen hielten die Friedberger Akteure dieses Mal jedoch entsprechend kürzer als noch gegen Mendig und ließen den Gegner nie allzu weit davonziehen. „Mehr Spielraum wäre da vermutlich auch nicht mehr gewesen“, scherzte Christian Hurler kurz nach dem Spiel.

Friedberg Baumgärtner, Eichhorn, Heim, A. Hurler, Chr. Hurler, Kaufmann, Kronseder, Krumbholz, Meingast, Menke, Münster, Strempel.
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