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Raiffeisen- und Volksbanken unterstützen Friedberger Tafel und Kultur-Tafel

Die schwäbischen Volks- und Raiffeisenbanken unterstützen jedes Jahr soziale und karitative Einrichtungen in ihrer Region. In Zusammenarbeit und auf Vorschlag der Regierung von Schwaben sowie der Genossenschaftsbanken im Landkreis Aichach-Friedberg wurde am Weltspartag das Projekt „Friedberger Tafel und Kultur-Tafel“ (unter dem Dach des Caritasverbandes Aichach-Friedberg) mit der Überreichung eines Schecks in Höhe von 2.500 Euro gewürdigt. Der Betrag stammt aus dem Gewinnsparen dieser vier Landkreis-Banken. Nicht nur attraktive Gewinnchancen haben die Gewinnsparlose ihren Inhabern ermöglicht, sondern eben auch die Vergabe solcher Spenden. Zu den Kriterien einer Zuweisung zählt unter anderem der regionale Bezug, dass mit dem bevorzugten Projekt etwas Wesentliches ins Rollen gebracht wird und dass das Ehrenamt öffentliche Anerkennung erfährt.

Andreas Reimann, Geschäftsführer des Caritasverbandes, nahm die Spende von Karl Michael Scheufele, dem Regierungspräsidenten von Schwaben, Peter Burnhauser, dem Kreisverbandsvorsitzenden und Vorstandsvorsitzenden der Raiffeisenbank Kissing-Mering eG, sowie Peter Ferner, Regionaldirektor des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V., dankend entgegen. Aus dem Kreis der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der Tafel und Kultur-Tafel freuten sich in deren Namen Lieselotte Grund und Birgit Soyta über die großzügige Zuwendung und damit Anerkennung ihres Wirkens. Nach der offiziellen Scheckübergabe wurden in entspannter Runde den Anwesenden die von Willi Weißgerber, dem Inhaber des Friedberger Altstadtcafés, gespendeten Fingerfood-Köstlichkeiten gereicht. Es kam zu interessanten und intensiven Gesprächen, unter anderem über die Notwendigkeit des sozialen Engagements und die Umsetzung von zielgeführten Projekten. Allgemein und erfreut war festzuhalten, dass dieses Thema inzwischen auch in der hohen Politik angekommen ist und zunehmend an Bedeutung erfährt. Den Spendern gefiel bei ihrer gezielten Auswahl die Friedberger Kombination bzw. Zusammenführung der „Tafel“ mit der „Kultur-Tafel“. Letztere macht sich dafür stark, dass „nicht nur der Körper, sondern auch der Geist Nahrung erhält“. Den Initiatoren ist es ein Anliegen, Bedürftige mit der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben aus ihrer Isolation zu lösen. Der Besuch von Veranstaltungen kann somit wieder fester Bestandteil ihres Lebens werden. Die Kultur-Tafel bemüht sich, den dafür notwendigen Verwaltungsaufwand möglichst klein zu halten, also für eine effiziente Umsetzung zu sorgen.

In diesem Zusammenhang darf nicht vergessen werden, dass die Tafel-Projekte in besonderer Weise von der Großzügigkeit aller Geber und Spender getragen werden. Zahlreiche Discounter, Metzger, Bäcker, Privatleute, machen die wöchentliche Versorgung der Bedürftigen mit Lebensmitteln erst möglich. Spenden und Zuweisungen von Firmen, Vereinen, Verwaltungen, Organisationen und Privaten tragen zur Aufrechterhaltung des Betriebes der Friedberger Tafel bei. Schon sieben Veranstalter konnte die Kultur-Tafel gewinnen, die zu einem bunten Angebot an kulturellen Aktivitäten beitragen.

Text: Lieselotte Grund, Bild: Caritasverband Aichach-Friedberg e.V.
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