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Kein Aprilscherz

Schulklassen
Knapp 5 Tonnen achtlos weggeworfenen Müll, wurden an den zwei Tagen (Freitag 31. März und Samstag 1. April) der Aktion „Saubere Stadt“ von über 1.400 Friedbergern eingesammelt.

Was da an Müll zusammen kam, lässt nur noch staunen. Von kleinen Küchengeräten bis hin zu einem Eishockey-Tischspiel und einem kaputten Mountainbike, wurde so ziemlich alles am Straßenrand oder in der freien Natur von Umweltverschmutzern „abgestellt“. Gerd Horseling von den Bürgern für Friedberg präsentierte die „Schandstücke“ den anwesenden Helferinnen Helfern und Bürgern im Bauhof.
Den größten Fund machten die Schüler der FOS Fachoberschule Friedberg. Der konnte jedoch nicht transportiert und präsentiert werden. Sie fanden einen alten, verrotteten Wohnwagen, auf dem Wohnmobilstellplatz bei Herrgottsruh. Abgemeldet und ohne amtliches Kennzeichen wurde der Wohnwagen von einem naturverbundenen Camper, dort für immer deponiert.

„Die Menge des eingesammelten Mülls wird von Jahr zu Jahr mehr,“ weiß Renate Mayer vom Verkehrsverein Friedberg zu berichten, „leider eine traurige Wahrheit!“ Sie muss es wissen, denn sie organisiert die Aktion Saubere Stadt seit vielen Jahren. Dieses Jahr wurde die Umweltaktion bereits zum 15. mal durchgeführt. Ein Grund zum Feiern. Deshalb spielte die Bigband des Gymnasiums Friedberg für die fleißigen Helferinnen und Helfer, zur verdienten Brotzeit.

Angesichts eines schwindenden Umweltbewusstseins bei vielen Bürgerinnen und Bürgern, haben viele Kindergärten, Schulen, Vereine und Organisationen versichert,
im nächsten Jahr wieder dabei zu sein, um Friedberg von Müll zu befreien.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.friedberger | Erschienen am 06.05.2017
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