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Von 1180-1918 regierten die Wittelsbacher als Herzöge, Kurfürsten und Könige in Bayern.

Friedberg: CSU Stammtisch | Der Gründungstag am 6. Februar vor 753 Jahren, war eine wunderbare Gelegenheit, den Friedberger Kreisheimatpfleger Dr. Hubert Raab als Referent an den CSU Stammtisch einzuladen. Zur großen Freude von Christl Fischer kam er gerne und sah den Geburtstag unsere Stadt als Mittelpunkt des Vortrags. Nachdem Friedberg den Zuschlag zur Landesausstellung bekam, wollte er die Verbinden und „Gründung der Stadt mit den frühen Wittelsbachern“ etwas näher beleuchten.
Die Friedberger wussten viel von ihrer Stadt und das sie 1264 das erste Mal in einem Schutzbrief des Staufers Konradin zusammen mit dem Herzog Ludwig II. erwähnt wurde. Doch man hörte man still zu, was Dr. Raab auch zur Entstehungsgeschichte der Wittelsbacher erklärte.
Bis um 1100 ging er auf dieser Zeitreise zurück. Damals begannen die Wittelsbacher sich langsam hochzuarbeitet und schufen sogar ab 1180 als Herzöge ein Fürstentum.
Erwähnung fand die Kühbacher Gräfin Haziga, die in 2. Ehe sich mit dem Grafen Otto II verheiratet. Sie brachte ihrem Gemahl u. a. die Burg Scheyern und die Grafschaft an der Paar mit in die Ehe. Sie galt als Stammmutter der Wittelsbacher. Ihr Mann, Graf Otto II Vogt des Bischofs von Freising wird der Ahnherr der Wittelsbacher. Aufgabe des Vogts war es, das Klostergut zu schützen und über die leibeigenen Bauern zu Gericht zu sitzen. Dafür bekam er Geld, Naturalien und Dienstleistungen, faktisch beherrscht der Vogt dadurch auch das Kloster und Bauern - erklärt Dr. Raab die Arbeit und Vorteile eines Vogtes. Es war ein wichtiger Meilenstein beim Aufstieg und Machtausbau der Wittelsbacher.
Der Enkel dieser Beiden nennt sich in einer Urkunde um 1115 „Wittelsbach“ und 1120 bekam dieser Wittelsbach das so wichtige erbliche Pfalzgrafenamt und wurde Vertreter des Königs in Bayern. Die Wittelsbacher bekamen nun die Vogteirechte über den Besitz von Kloster Ulrich und Afra in Augsburg übertragen. Als schließlich Pfalzgraf Ottos Sohn, Otto VIII. 1180 von Kaiser Friedrich I. Barbarossa mit dem Herzogtum Bayern belehnt wurde, hatten die Wittelsbacher einen wichtigen Meilenstein erreicht und es galt , die Herrschaft in Altbayern flächendeckend auszubauen.
Von 1180-1918 regierten nun die Wittelsbacher als Herzöge, Kurfürsten und Könige in Bayern.
Es kam zu Gründungen von Märkten und Städten, darunter auch Friedberg, die als Grenz- und Zollsicherung des Herzogtums Bayern gegenüber Schwaben und der freien Reichsstadt Augsburg dienen sollte. Friedberg wurde 1264 das erste Mal in einem Schutzbrief des Staufers Konradin zusammen mit dem Herzog Ludwig II. erwähnt. Diese Grenzstadt handelte sich leider bald Ärger mit den mächtigen Augsburgern ein und wurde erstmals im Jahre 1396 niederbrannten. Diese Lage brachte Friedberg mehrfach Probleme ein, da die nicht seltenen kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Bayern und Augsburg bzw. Schwaben meist auf dem Rücken der Stadt ausgetragen wurden.
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8 Kommentare
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Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 09.02.2017 | 21:11  
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Christl Fischer aus Friedberg | 10.02.2017 | 14:03  
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Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 10.02.2017 | 14:34  
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Christl Fischer aus Friedberg | 11.02.2017 | 15:13  
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Erika Bf aus Neusäß | 11.02.2017 | 20:01  
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Christl Fischer aus Friedberg | 12.02.2017 | 11:08  
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Roswitha Bute aus Soltau | 13.02.2017 | 10:56  
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Christl Fischer aus Friedberg | 13.02.2017 | 14:52  
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