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Starkbierfest der Stadtkapelle Friedberg

Auf geht‘s, hinein in die hungrigen 40 Tage: Die Stadtkapelle Friedberg (Bayern) eröffnet im Rahmen ihrer Festveranstaltung mit dem Starkbieranstich die liturgische Friedberger Fastenzeit.
 
Starkbierfest der Stadtkapelle Friedberg - Vorsitzender Oliver Limmer begrüßt die Besucher

Auf geht‘s, hinein in die hungrigen 40 Tage: Die Stadtkapelle Friedberg (Bayern) eröffnet im Rahmen ihrer Festveranstaltung mit dem Starkbieranstich die liturgische Friedberger Fastenzeit.

Zünftige Blasmusik von einer gut aufgelegten Stadtkapelle Friedberg unter der Leitung von Andreas Thon, Schuhplattler, Polka, Zwiefacher – hervorragend choreografierte und glänzend aufgeführte Tänze der Trachtengruppe Friedberg und die Freude auf einen kühlen Schluck vom Pecator-Doppelbock aus Kühbach. So lässt sich in kurzen Worten die gelungene Veranstaltung im Landgasthof Zum Herzog Ludwig im Friedberger Stadtteil Harthausen beschreiben. Die ausverkaufte Veranstaltung ließ keine Wünsche der Besucher offen.

Nach der Begrüßung der Besucher durch Oliver Limmer, dem Ersten Vorsitzenden der Stadtkapelle war es die Aufgabe des Friedberger Bürgermeisters Roland Eichmann das erste Fass mit dem süffigen Pecator-Starkbier der Brauerei Kühbach mit gezielten Hammerschlägen an zu zapfen. Der vom Friedberger Volksfest im Anzapfen geübte Eichmann erledigte diese Prozedur gewohnt professionell.

Umberto Freiherr von Beck-Peccoz, Geschäftsleiter der Brauerei Kühbach, gab den Besuchern einen Überblick über die grundsätzlichen „inneren Werte“ des Pecator-Starkbiers: 7% Alkoholgehalt und 18° Stammwürze habe der Doppelbock, so Beck-Peccoz. Der für die Besucher bereitgehaltene Taxi-Betrieb sei ein sehr gutes Angebot der Veranstalter für einen sicheren Nachhauseweg. Neugierig machte Freiherr von Beck-Peccoz auch auf ein neues Starkbier der Brauerei Kühbach, welches zur Zeit zum Export an italienische Auftraggeber in den Fässern lagert. 8,5% Alkoholgehalt und 20° Stammwürze sind drin im neuen Kühbacher RED (die Abkürzung für „Rot Extrem Doppelbock“), welches die Besucher der WILA Ende März in Aichach probieren können.

Glanzlicht der Veranstaltung: Anton Oberfranks „Wahn-Vorstellungen“

Sie ist beliebt und sie wird von den Besuchern gespannt erwartet: Die alljährliche Festrede von Anton Oberfrank. Mit beflügelten Worten hält der Friedberger Realschuldirektor und Deutschlehrer den Gästen aus Gesellschaft, Wirtschaft, Handel und Politik den Spiegel der Erkenntnis vor das Gesicht. Mancher Zuhörer bekommt bei den oft hintersinnig geformten Versen Oberfranks das alte Sprichwort „Am Lachen erkennt man den Narren“ vor die Augen gehalten. Von allerlei Wahnwitz & Wahnsinn aus den Themen Sicherheit, Political-Korrectness, Mode, Nationalität und Lokalpolitik wusste Anton Oberfrank zu erzählen:

Für allzu nachdrückliche Vegetarier und Veganer gab es diesen Vers:

„Den „Veggi-Day“, den mag man mögen.
Die Mehrheit zieht es zu den Trögen
mit den Kadavern toter Tiere.
Salate man mit Fleisch garniere“

Die große Politik wurde mit folgendem Vers bedacht:

„Von mir aus heißt´s „America first!“.
Herr Präsident, wenn du mich hörst:

„Das heißt ja nicht, that we are worst“!
Längst reklamiert „Bavaria first!“
die CSU, wie sich´s gehört.
Ob first, ob second: „Friedberg third“.

Denn Erster kann nur einer sein,
der erste Platz ist ziemlich klein.“

In hervorragend erarbeitetem Versmaß wusste Anton Oberfrank seine Spitzen zu verpacken. Für die politischen Vertreter in der Lokal- und Landespolitik gab es treffende und für die Zuhörer höchst amüsante Definitionen aus dem Polit-Alltag. Oberfrank erntete für seine Festrede stürmischen Applaus und „Standing Ovations“.

Eine rundum gelungene, sehr gut organisierte Veranstaltung, von der zu berichten eine Freude ist. Bei rechtzeitigem Kauf einer Eintrittskarte dürfen sich die Besucher schon heute auf das Starkbierfest 2018 freuen.

Text: Franz Scherer
Bilder: Franz Scherer, FSeventfoto
Auszüge aus der Fastenpredigt mit Genehmigung von Anton Oberfrank

Weitere Informationen:
Stadtkapelle Friedberg (Bayern) im Internet
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.friedberger | Erschienen am 01.04.2017
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