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Der Heimatverein Friedberg auf den Spuren Martin Luthers in Thüringen

Die Stelle im Wald, wo Luther zum Schein überfallen und auf die Wartburg gebracht wurde.
Für vier Tage reiste der Heimatverein mit 49 Personen auf den Spuren Luthers nach Thüringen. Als Einstimmung auf das Thema bot sich auf der Hinfahrt der Besuch der Ausstellung auf der Veste in Coburg "Ritter Bauern Lutheraner" an.

Der Heimatverein als Botschafter Friedbergs

Im Berghotel Ahorn in Friedrichroda, mit gigantischem Ausblick auf die Umgebung, begrüßte der stellvertretende Bürgermeister die Friedberger. In seinem Vortrag behandelte er die Geschichte Thüringens und natürlich die Geschichte der Wartburg, mit der die von Friedrichroda eng zusammenhängt. Die Vorsitzende Regine Nägele bedankte sich mit dem 2-bändigen Stadtbuch der Stadt Friedberg und verwies auf die geschichtlichen Zusammenhänge zwischen den bayerischen Wittelsbachern und dem mächtigen Geschlecht der Ludowinger und der Wettinger. So war Friedrich der Weise, der über Luther schützend seine Hand hielt, der Enkel des bayerischen Herzogs Albrecht III. Dieser ist bekannt durch seine Verbindung mit der Augsburger Baderstochter Agnes Bernauer.

Stationen der Reise waren die Wartburg, auf der Luther als Junker Jörg getarnt das Neue Testament übersetzte, und Eisenach, wo die Verwandtschaft mütterlicherseits herstammte. Aber auch der Heimatort seines Vaters, Möhra, wurde besucht, ebenso die abseits gelegene Stelle im Wald, wo Luther zum Schein überfallen und auf die Wartburg gebracht wurde. Erfurt mit Stadtführung, ein Besuch des Augustinerklosters, in dem Luther Mönch war, und ein ganztätiger Aufenthalt in Weimar rundeten die Reise ab.
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