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Adventsfeier: Sozialstation bietet Senioren wertvolles Gemeinschaftserlebnis

Viel Spaß haben Pflegebedürftige und Angehörige bei der Adventsfeier der Sozialstation. Dazu tragen die Gelegenheit, sich mit anderen zu unterhalten, bei, aber auch Musik, Gesang oder Geschichten, die vorgetragen werden
 
Das Team der Sozialstation singt ein Lied für die Gäste. Die Mitarbeitenden überzeugen durch großartiges Engagement, das weit umfasst als den eigentlichen Dienst
Die Sozialstation Hochzoll und Friedberg leistet in der Region wichtige Unterstützung für Pflegebedürftige und deren Angehörige – ob als ambulanter Pflegedienst, durch Beratung, hauswirtschaftlicher Versorgung, Essen auf Rädern, Tagespflege oder mehr. Die Leistungen sind durchweg gefragt. Mit welchem großartigen Engagement die Mitarbeitenden der Sozialstation weit mehr als ihren Dienst leisten, zeigte sich wieder einmal bei der Adventsfeier, die mit dem Frühlingsfest im Mai zum Highlight vieler Seniorinnen und Senioren im Jahr gehört. Denn sie bietet die willkommene Gelegenheit, in fröhlicher Runde am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Für viele von ihnen ist das eine Seltenheit. Möglich ist dies auch aufgrund eines kostenlosen Fahrdienstes, den die Sozialstation organisiert, um ihre Patienten in den Genuss der Feier kommen zu lassen. Viele der 130 Gäste waren auch mit ihren Angehörigen gekommen und genossen sichtlich das Gemeinschaftserlebnis im großen Kreis.

"Engel in den roten Jacken von der Sozialstation"

Die Frühlings- und Adventsfeier finden immer im Wechsel in Friedberg und Hochzoll statt, dieses Jahr war die Pfarrei Heilig Geist in Hochzoll Gastgeber. Zu Beginn feierten Pfarrer Manfred Bauer und sein evangelischer Kollege Pfarrer Thomas Bachmann einen ökumenischen Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche Heilig Geist. Für einen eindrucksvollen musikalischen Auftakt sorgte Helmut Seitz mit seiner Drehorgel, deren Klang in der Kirche hervorragend zur Geltung kam. Auch der Kinderchor der Pfarrei bereicherte den Gottesdienst musikalisch. Passend zur Weihnachtsgeschichte ging Pfarrer Bachmann in seiner Ansprache auf das unterschiedliche Wirken von Engeln ein – auch auf das der „Engel in den roten Jacken von der Sozialstation“.

Unterstützung von der Aktionsgemeinschaft Hochzoll

Im Pfarrsaal wurde die Feier schließlich bei Kaffee, Tee, Weihnachtsgebäck und Kuchen fortgesetzt. Dass die Gäste hier so hervorragend verpflegt wurden, ist unter anderem den Mitarbeitenden der Sozialstation zu verdanken, die für eine reichhaltige Kuchenauswahl sorgten. Zum Gelingen der Feier trug außerdem die Aktionsgemeinschaft Hochzoll bei. Der 1989 gegründete Verein hat sich zum Ziel gesetzt, künstlerische, kulturelle oder soziale Projekte zu unterstützen. Dieses Jahr erhielt deshalb die Sozialstation Hochzoll und Friedberg 200 Euro zur Gestaltung der Adventsfeier. Ein Teil der Summe stammt aus dem Verkauf der Bilder der Kunstwand an der ehemaligen Post in Hochzoll. Die Aktion stand unter dem Motto „Ma(h)lkunst in Hochzoll“. Doris David von der Aktionsgemeinschaft Hochzoll überreichte die Spende an Geschäftsführerin Gudrun Jansen, die sich sehr dankbar für die Unterstützung zeigte, da sie auch die Bedeutung der Feier für die Senioren würdigte.

Senioren haben große Freude an dem Fest

Die hatten in der Tat große Freude an dem Nachmittag. Gut gelaunt nutzten die Gäste die Gelegenheit, sich mit anderen zu unterhalten. Viel Spaß bereiteten auch die vorgetragenen Geschichten zum Advent oder das gemeinsame Singen von altbekannten Weihnachtsliedern, die von der Drehorgel begleitet wurde. Besonderen Applaus erhielt Marina Hammerschmidt, die den meisten Patienten als kompetente und einfühlsame Pflegeschwester bekannt ist. Bei der Adventsfeier bewies sie am E-Piano und mit Gesang auch ihr großartiges musikalisches Talent, das die Gäste tief beeindruckte. Mit der Vorstellung des gesamten Teams der Sozialstation bewirkte Geschäftsführerin Gudrun Jansen letztlich großes Staunen: 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bei der Einrichtung inzwischen beschäftigt. Die Sozialstation Hochzoll und Friedberg ist der größte Pflegedienst in der Region – und vermutlich der einzige, der sich nicht über Fachkräftemangel beklagen muss.

Bewegende Momente

Mit der Adventsfeier hat die Sozialstation einmal mehr vielen Seniorinnen und Senioren große Freude bereitet. Der Nachmittag bereitete ihnen eine schöne Abwechslung im Leben. Bewegend sind aber vor allem auch die zahlreichen kleinen Gesten und Momente, die zeigen, dass hier weit mehr als „nur“ ein Dienst geleistet wird. Ob hier sorgsam Kaffee und Kuchen verteilt wird, die Mitarbeitenden für die Patienten gemeinsam ein Ständchen singen oder eine Pflegeschwester einer Dame im Rollstuhl während des Gottesdienstes den Schal zurechtrückt und ihr liebevoll über die Wange streicht – all das zeigt, mit welcher Empathie jeder für andere Menschen da ist. Das Bild von den Engeln ist berechtigt.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.friedberger | Erschienen am 01.02.2020
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