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Hund als enges Familienmitglied

Friedberg: Bei Fischers | Viele Menschen sehen den Hund als enges Familienmitglied an. Wird er krank oder stirbt sogar, trifft es die Besitzer als wäre es ein Mensch aus dem näheren Umfeld.

Doch wieso ist das so?

Kuscheln Mutter und Kind miteinander und haben intensiven Blickkontakt, bildet der Körper das Hormon Oxytocin, besser bekannt als das "Kuschelhormon". Japanische Forscher führten nun eine Studie durch, um die enge Beziehung zwischen Mensch und Hund zu erklären. Diese Untersuchung bestand aus zwei Teilen.

Im ersten Teil sollten 27 Hundehalter mit ihren Tieren spielen, einige sollten zusätzlich engen Blickkontakt zu ihrem Hund aufbauen. Vor und nach dem Spielen wurde der Oxytocin-Gehalt im Blut von Herrchen und Hund gemessen. Das Ergebnis ist verblüffend, die Teams, die sich in die Augen geschaut haben, wiesen beide einen deutlich erhöhten Oxytocin-Spiegel auf. Im zweiten Teil bekamen einige Hunde ein Nasenspray mit Oxytocin, die anderen nur eine Salzlösung. Die Hunde, die das Kuschelhormon bekamen, bemühten sich um einen intensiven Blickkontakt mit ihrem Herrchen, somit stiegen wiederum beide Oxytocin-Spiegel.

Das Experiment funktionierte jedoch nur bei Hündinnen. Bei Rüden fand diese beidseitige Wirkung nicht statt. Die Wissenschaftler haben keine Erklärung dafür. Sie vermuten, dass der Hormonhaushalt bei männlichen Hunden anders reagiert, wie der bei den weiblichen.

Somit haben die Wissenschaftler bewiesen, dass der biologische Mechanismus bei Blickkontakt zwischen Mensch und Kind gleiche Auswirkungen hat wie zwischen Mensch und Hund. Deshalb lieben viele Hundehalter ihre Vierbeiner so wie ihre Kinder.
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6 Kommentare
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 19.11.2017 | 16:06  
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Peter Perrey aus Neustadt am Rübenberge | 19.11.2017 | 16:33  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 19.11.2017 | 22:27  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 19.11.2017 | 22:34  
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Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 21.11.2017 | 11:16  
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Manfred Wild aus Friedberg | 21.11.2017 | 19:59  
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