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Friedberger Danknoten im Umlauf

Der Einkaufsstandort Friedberg soll gestärkt werden (Foto: büroballing)
Die Friedberger Danknote belohnt Kundentreue in der Ludwigstraße.
In Sachen Optik muss sich die neue Danknote nicht verstecken: zwölf mal sechs Zentimeter groß, hellgelb und mit grünem Schriftzug wird sie demnächst in vielen Geldbörsen der Friedberger Bürger zu finden sein. Denn fast 15.000 Danknoten im Wert von je 50 Euro-Cent sind seit dem 15. April 2008 bei 18 Händlern des Friedberger Aktiv-Rings in der Ludwigstraße im Umlauf. Die Gutscheine sind – wie echte Banknoten – durchnummeriert und fälschungssicher. Das von büroballing entwickelte System funktioniert einfach: Beim Einkauf ab einem bestimmten Warenwert – den jeder Einzelhändler selbst festlegt – erhält der Kunde eine Danknote, die er entweder sammeln oder gleich wieder einlösen kann. Dabei kann jede Danknote natürlich bei jedem teilnehmenden Geschäft wieder eingetauscht werden. „Der Clou der Friedberger Danknote ist: Überall bekommen, überall einlösen“, erklärt Stefan Balling. Deshalb sind die Danknoten auch nicht mit dem Namen des ausgebenden Händlers personalisiert, sondern wie echte Geldscheine neutral gehalten.
„Mit dieser Aktion möchten wir den gesamten Einkaufsstandort Friedberg stärken“, erklärt der Vorsitzende des Aktiv-Rings Gregor Pfundmeier. Im Moment ist die Aktion auf die Geschäfte fokussiert, die vom Umbau der Ludwigstraße betroffen sind. Es ist jedoch durchaus geplant, die Reichweite der Danknoten ab Herbst auf alle Geschäfte des Aktiv Rings auszuweiten. Die Kosten der Aktion tragen zum einen Teil die teilnehmenden Einzelhändler sowie die Stadt und der Aktiv-Ring. Nun liegt es an den Friedberger Bürgern, ob sie die Danknote auch dankbar annehmen. In der Ludwigstraße ist man jedenfalls optimistisch und kann bereits über große Resonanz berichten.
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