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Wieder ein neuer Rekord bei Christbaum Rückholaktion: Erneute Steigerung der Anmeldezahlen im achten Jahr der Christbaum Rückholaktion der Friedberger Pfadfinderinnen und Pfadfinder

  Der erste Schnee im neuen Jahr war von vielen Wintersportlern heiß ersehnt worden, nicht aber von den Friedberger Pfadfindern. Schneefall, glatte Straßen und die Christbaum Rückholaktion, das alles traf am vergangenen Samstag zusammen. Der Witterung zum Trotz trafen sich 25 Pfadfinderinnen und Pfadfinder nun bereits zum achten Mal, um im Friedberger Stadtgebiet alte nadelnde Christbäume einzusammeln und zu entsorgen. Warme Kleidung, wasserdichte Hosen, feste Schuhe und dicke Arbeitshandschuhe gehören mittlerweile schon zur festen Ausrüstung der Einsammler von PSG und DPSG.

Obwohl im Laufe der Jahre schon eine gewisse Routine bei Verkauf, Planung und Durchführung der Aktion eingetreten ist, brachte die erneute Steigerung der Baumzahlen auf 551 doch eine gewisse logistische Herausforderung mit sich. So erhielten die Fahrer der Traktoren Listen, auf denen jeweils rund 80 Bäume auf ihre Abholung warteten. Wie schon in den letzten Jahren, unterstützten die Bauern Hartl und Bergmair samt ihren Traktoren die Aktion. Zusätzliche Verstärkung brachte ein 18-Tonner-LKW der Firma Ziegenaus und ein weiterer Traktor aus den Reihen der Aktiven. Daneben waren noch drei Autos mit Anhängern im Einsatz. Die Aufbietung dieses Fuhrparks machten die Größe von 17 Sammelgebieten und die hohen Anmeldezahlen nötig. Was schon nicht mehr für möglich gehalten wurde, trat dieses Jahr erneut ein: die Anmeldezahlen für die Christbäume stiegen nochmals um rund 100 Bäume, im Vergleich zum Vorjahr. Damit war eines schon vor Beginn klar, die Christbaum Rückholaktion war wieder mal ein voller Erfolg.

In drei bis fünf Mann Teams aufgeteilt, konnte das Einsammeln dann beginnen. Mit viel Energie und Tatkraft schwärmten die Teams in die zugewiesenen Sammelgebiete aus. Dort wurden die zuvor angemeldeten Bäume abgeholt und aufgeladen. Probleme entstanden immer dann, wenn ein Baum nicht aufzufinden war oder die Bewohner vergessen hatten, den Baum vor ihre Türe zu stellen. Doch meist konnte die Verwirrung schnell behoben werden. Ein Blick auf die Anmeldeliste genügte und der abgängige Baum war gefunden. Eine andere Herausforderung brachte heuer der Neuschnee. Da viele Bäume schon eine Weile im Freien standen, sahen sie wie überzuckert aus. Und eben dieser Schnee bescherte dem ein oder anderen Abholer beim Aufladen eine nasse Ladung Schnee mitten ins Gesicht.

Interessant fanden es die Pfadfinder bei der Aktion mittlerweile schon auf alte Bekannte treffen. Viele Friedberger bestellen den Service jetzt zum wiederholten Mal und so ähneln manche Routen denen der letzten Jahre. Einige Umkehrplätze für die Gespanne, Ablageplätze bestimmter Familien oder das Abholen eines Baums aus einem Stätzlinger Wohnzimmer sind schon bekannt und vertraut. Die Friedberger scheinen eine Schwäche für große Christbäume zu haben. So wurde auch heuer wieder einmal etwas mehr Kraft von einzelnen Teams gefordert, um zwei bis vier-Meter-Bäume über die Bordwände der Fahrzeuge zu hieven. Ein rund vier Meter hoher Baum brachte gar den Häcksler bei der Entsorgung an den Rand seiner Möglichkeiten.

Zum Abladen der nadelnden Fracht ging es dann, wie schon in den letzten Jahren, zum Bauernhof der Familie Gail nach Rederzhausen. Dort türmten sich die ausrangierten Christbäume mehrere Meter hoch auf, bevor sie schließlich zu Hackschnitzeln verarbeitet wurden. Am Ende der Christbaum Rückholaktion lobten die Stammesvorsitzenden von PSG und DPSG alle Beteiligten für ihr tolles Engagement und meinten: „Wir haben nicht geglaubt, dass es immer noch mehr Bäume werden könnten. Aber wir sind sehr zufrieden mit dem Ablauf der Aktion und sind schon aufs nächste Jahr gespannt!“

Ein ausdrückliches Dankeschön geht an das Team des Friedberger Weltladens. Der Verkauf der Bändel im Laden macht inzwischen ein Drittel aller Bestellungen aus und ist somit zu einer der wichtigsten Verkaufsstellen für die Pfadfinder geworden. Nur Dank der tatkräftigen Unterstützung vor Ort sind diese Anmeldezahlen möglich. Auch der Verkauf per Internet nahm noch weiter zu, da auch der Service durch einen Newsletter als Erinnerung an die Aktion erweitert wurde. Aufgrund der vielen helfenden Hände, der Fahrer und des Weltladen-Teams konnte die Aktion wieder zum Erfolg werden, so dass es auch im kommenden Jahr wieder eine Christbaum Rückholaktion geben wird.
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