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Extremkletterer Thomas Huber zu Gast in Friedberg

P. Bergmair und Th. Huber (Bild: Sepp Treffler) (Foto: Sepp Treffler)

„Zwischen Himmel und Erde“ befinden sie sich am liebsten und so war auch die Multimediashow überschrieben, die Thomas Huber, einer der berühmten „Huberbuam“, in der Stadthalle Friedberg präsentierte. Zuvor hatte Bürgermeister Dr. Peter Bergmair den Extremsportler, der alleine nach Friedberg gekommen war, zu einem Empfang in den Rathaussaal eingeladen. „Es ist das erste Mal, dass ich mich in ein Goldenes Buch eintrage“, sagte Thomas Huber und zeigte sich angenehm überrascht ob des Empfangs, den ihm die Stadt Friedberg bereitete.

Zuhause sind sie in den oberbayerischen Alpen, doch ihre Expeditionen führen sie ebenso ins kalifornische Yosemite Valley wie ins Karakorum-Gebirge Pakistans oder nach Nepal. Sie verblüffen regelmäßig durch spektakuläre Aktionen - wie zuletzt die Speed-Begehung des El Capitans, der wohl mächtigsten Felswand der Welt. Diesen Rekordversuch zeigt auch der Film „Am Limit“, der am 22. März in den deutschen Kinos angelaufen ist. Die Dokumentation zeichnet das Portrait zweiter ungleicher Extremportler: Thomas und Alexander Huber, auch bekannt als „die Huberbuam“.

Thomas Huber zählt zur Weltspitze bei den Kletterern. „Einfach richtig Bergsteigen“, so beschreibt er seine große Leidenschaft. Dabei kennt er offenbar keine Angst und scheut keine Herausforderung. Der Extremkletterer fesselte sein Friedberger Publikum mit einer Präsentation, die nach Patagonien führte. Patagonien bezeichnet den Teil Südamerikas, der sich südlich der Flüsse Río Colorado in Argentinien und Río Bío Bío in Chile sowie nördlich der Magellandstraße befindet.
„Einen Grenzgang der Leidenschaft“, nannte Thomas Huber seine Leidenschaft für die vier Spitzen der Torre in Patagonien. Schwierige Wetterverhältnisse und extreme Schwierigkeitsgrade machten diese Bergtouren bei einer Windstärke von bis zu 200 Stundenkilometern zu einer gewaltigen Herausforderung – und das ist genau nach dem Geschmack von Thomas und Alexander Huber.
So empfand es das Friedberger Publikum auch als den einzigen Wermutstropfen des Abends, dass die Familien der beiden Kletterer wohl bei jeder bevorstehenden Tour die Angst überfällt, wie die beiden ihr nächstes Abenteuer überstehen. Doch Thomas Huber beruhigt die Familie bei jedem Abschied mit den Worten „ich komme wieder“. Und das hofft auch das begeisterte Friedberger Publikum.
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