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geformt. gebrannt. gebraucht - diese Ausstellung habt ihr leider verpasst !

geformt. gebrannt. gebraucht - diese Ausstellung habt ihr leider verpasst - weil der "Dicke" seit dem 1.November geschlossen ist !
Freyburg: Manni57 | Keramik des Mittelalters und der Reformationszeit aus der Sammlung des Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)

Keramik ist ein faszinierendes Material. Die Ausstellung „Geformt. Gebrannt. Gebraucht. Keramik des Mittelalters und der Reformationszeit aus der Sammlung des Kunstmuseums Moritzburg Halle (Saale)“ stellt es in den Mittelpunkt. Im romanischen Bergfried „Dicker Wilhelm“ ist sie zugleich ein Beitrag zum Jubiläum 25 Jahre Straße der Romanik. Die Schau gewährt einen Überblick über die Entwicklung des Handwerks, der Formen und Dekore und ermöglicht zudem einen Einblick in die Lebenswirklichkeit der Menschen. In der Sammlung Kunsthandwerk & Design werden handwerklich, technologisch und künstlerisch herausragende Keramiken des Mittel-alters und der Renaissance verwahrt. Diese wurden in den letzten Jahren von Studierenden der Archäologie und Kunstgeschichte untersucht. Die Saisonausstellung ist das Ergebnis dieser Forschungen.
https://www.schloss-neuenburg.de/sonderausstellung...

Der Bergfried "Dicker Wilhelm"

Der Bergfried "Dicker Wilhelm" ist der letzte und einzig erhaltene von drei Rundtürmen, die einst auf der Neuenburg standen.

Der dritte Rundturm, der "Dicke Wilhelm", steht ebenfalls in der Vorburg. Wahrscheinlich entstand er ab der Mitte des 12. Jahrhunderts. Seine Mauerstärke beträgt 2,85 m, der Durchmesser 14 m, die Mindesthöhe 23 m. Der eigentliche Eingang in den Turm führte in das hoch gelegene gewölbte Hauptgeschoss. Der jetzige Zugang zu ebener Erde stammt aus dem 16. Jahrhundert. Der gehobene Wohnkomfort, gekennzeichnet durch Abortanlagen und Kamin, lässt darauf schließen, dass sich im "Dicken Wilhelm" die Funktionen von Wohn- und Wehrturm vereinten. Eine Treppe innerhalb der Mauer führt in weitere Geschosse nach oben und nach unten. Die ursprünglich mit Schiefer gedeckte Turmhaube stammt aus dem Jahre 1550. Seit dem späten 19. Jahrhundert diente der Turm als Wasserreservoir der Staatsdomäne.

Durch die langjährige landwirtschaftliche Nutzung im 19./20. Jahrhundert befand sich der Turm in einem sehr baufälligen Zustand. Nach seiner Sanierung wurde er 1983 mit einer Ausstellung über die Baugeschichte des Turmes und der Neuenburg für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seit 1991 ist der Bergfried mit seinen Sonderausstellungen und als Aussichtsturm in das museale Konzept der Neuenburg eingebunden.
https://www.schloss-neuenburg.de/dicker-wilhelm.ht...
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6 Kommentare
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Adolf Klesla aus Naumburg (Saale) | 01.11.2018 | 09:41  
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Gabriele F.-Senger aus Langenhagen | 01.11.2018 | 14:01  
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Romi Romberg aus Berlin | 01.11.2018 | 15:57  
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Fred Hampel aus Fronhausen | 01.11.2018 | 18:05  
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Eugen Hermes aus Bochum | 01.11.2018 | 18:42  
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Ralf Springer aus Aschersleben | 01.11.2018 | 22:54  
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