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Vorweihnachtstimmung an der Gemeinschaftsschule Freisen begeisterte 1500 Besucher

Freisen. Dass es bei der großen Zahl von Schülern auf den Fluren und in den Räumen der Gemeinschaftsschule Freisen zuweilen einmal eng wird, ist alltägliches Erleben. Wenn es aber besonders eng wird und sich Besucher schon vor den Eingängen stauen, weiß man: Es ist Adventsbasar. Schon weit vor dem offiziellen Beginn des vorweihnachtlichen Trubels im Hauptgebäude wurden in der näheren und weiteren Umgebung die Parkplätze rar. Aber, auch weitere Anmarschwege sollten sich lohnen, denn die Schülerinnen und Schüler warteten mit zahlreichen Raritäten auf, die man in dieser Form garantiert nirgendwo sonst erwerben konnte.
Im Vordergrund des Angebotes auf den zu Theken umfunktionierten Schulbänken stand Selbstgebasteltes, Selbstgebackenes und sehr viel Handgemachtes. Alles Einzelstücke, zuweilen entstanden im Arbeitslehreunterricht, manchmal aber auch in regelrechten Adventsbasar-AG´s, die seit Jahren bestimmte weihnachtliche Produkte fertigen, für die sich beim Basar auch sichere Abnehmer finden lassen. Wie zum Beispiel die dekorativen Mini-Tannenbäume, deren Silhouetten in liebevoller Kleinarbeit aus dicker Nadelbaumrinde ausgesägt werden. Oder durfte es ein feingearbeiteter Weihnachtsengel sein, dessen Ursprung einst ein grober Holzklotz war? Und Adventskränze direkt vom „Erzeuger“ machen sicherlich mehr Vorweihnachtsstimmung als eben solche vom Discounter.
Eine nicht zu überbietende Vielfalt bot sich auch auf dem weihnachtlichen Lichtsektor: Teelichte, Windlichte und Laternen in allen Variationen waren im Angebot. Dass damit der Lichterzauber zum Advent nicht unbedingt mit höheren Stromkosten verbunden sein muss, leuchtete vielen Käufern ein.
Doch nicht nur Lichtreklame lockte die Kunden in die Klassenzimmer und auf die Flure. Vielfach wurden sie auch von unwiderstehlichen Düften angezogen, die von einer riesigen Auswahl an frisch zubereiteten kleinen und größeren Mahlzeiten kündeten. Chili con carne aus der Tex-Mex-Küche der Sechstklässler konkurrierte mit diversen Würsten, Hot dogs und Hamburgern. Absoluter Renner aber waren diesmal die Waffeln, mit und ohne Belag, süß als Biskuit-, Rührteig- oder pikant als Kartoffelversion.
Stimmungsvoll musikalisch untermalt wurde der Bummel über die marktgassen-ähnlich bestückten Schulhausflure von weihnachtlichen Klängen des Schüler-Lehrer-Ensembles unter Leitung von Alfons Wolf. Die Bläserklänge lieferten damit sozusagen das feierliche Eröffnungsstück für das folgende Konzert der Chorklassen in der Aula der Schule. Noch dichter gedrängt als die jungen Akteure auf der Bühne saßen oder standen die Zuhörer davor, als die vereinten Chöre aus allen Klassenstufen bekannte oder auch weniger bekannte Weihnachtslieder anstimmten. Das von Schulleiter Rolf Mohr geleitete Vokalensemble präsentierte nicht nur mit viel Beifall bedachte altbekannte Weihnachtsweisen. Eingebettet ins Konzert waren auch durchaus neue Töne: Chorsänger Brice Bartone brillierte mit einem „Weihnachtsmann-Rap“, für den er den übrigen Chor nur als Taktgeber benötigte, während er selbst trommelnd für die einzige musikalische Begleitung durch ein Cajun sorgte.
Über 1500 Besucher fanden zum Adventsbasar den Weg in die Schule und so darf sich der Förderverein auf einen ansehnlichen Reinerlös aus der Veranstaltung freuen. Und der wiederum kommt unmittelbar den Schülern zugute, denn unterstützt werden damit die bald anstehende Ski-Freizeit, die Bauernhof-Projektwochen sowie andere Projekte im Rahmen des Schulalltags, für die es sonst kein Geld gäbe.
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