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Methodentage an der Gemeinschaftsschule Freisen

Sara Reinert, Anita Jank und Renate Büttner informierten sich in Klasse 6b über Lernmethoden im Mathematikunterricht von Katrin Müller (von rechts).
Freisen. Seit zwei Jahren garantiert eine schulinterne modulierte Lehrerbildung Standards an der Gemeinschaftsschule (GemS) Freisen. Eine Steuergruppe von acht Lehrerinnen und Lehrern hatte sich zum zweiten Mal mit einem wichtigen Modul des pädagogischen Leitbildes beschäftigt: der Erstellung eines Methodencurriculums.
Dabei erlernen die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Fertigkeiten, mit denen sie den Erwerb von Kompetenzen verbessern, um ein hohes Lern- und Leistungsniveau zu erreichen. Unterschiedliche Methoden strukturieren und vereinfachen das Lernen der Freisener Schülerinnen und Schüler, die auf diese Art und Weise befähigt werden, sich selbstständig, im Team oder in Gruppen Wissen anzueignen, dessen Ergebnisse zu präsentieren und zu beurteilen.
Nachdem sich alle Lehrerinnen und Lehrer der GemS Freisen an einem pädagogischen Tag im Tagungshotel Imsbach in Theley mit konkreten Beispielen von Lernmethoden beschäftigt hatten, erfolgte nunmehr an zwei sogenannten Methodentagen die praktische Umsetzung des Curriculums im Unterricht. Da an jedem der beiden Tage jeweils nur etwa die Hälfte der 27 Klassen anwesend war, konnten die Freisener Lehrerinnen und Lehrer sich gegenseitig im Unterricht besuchen und aus den Erfahrungen ihrer Kolleginnen und Kollegen selbst neue Erkenntnisse gewinnen. In einer Reflexionsphase jeweils am Ende des Methodentages tauschten die Freisener Lehrerinnen und Lehrer ihre Erfahrungen aus und steigerten auch auf diese Weise ihre Kompetenzen im Umgang mit unterschiedlichen Lernmethoden.
Schulleiter Rolf Mohr wies dabei auf die immer größer werdende Bedeutung von Teamarbeit hin: „Wie viele Menschen müssen zusammen arbeiten, um ein Haus zu bauen oder eine Tageszeitung zu erstellen? Vieles entsteht erst, wenn Menschen zusammen arbeiten, mag der Einzelne noch so gut sein. Daher leiten wir unsere Schülerinnen und Schüler schon vom fünften Schuljahr an, diese Fähigkeiten zu erlernen.“
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