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Landrat weihte neue Kletterwand an der Gemeinschaftsschule Freisen ein

Lea Marx (Klasse 10c) zeigte, wie es richtig geht.
Freisen. Nicht in die Höhe, sondern eher in die Breite geht eine neue Kletterwand, die jetzt auf dem Gelände der Gemeinschaftsschule (GemS) Freisen montiert wurde. Die so genannte „Boulder-Wand“ zum weitgehend gefahrlosen Klettern für die Schüler kostete 15 000 Euro. Sie setzt den diesjährigen Schlusspunkt unter eine Reihe von Bau- und Sanierungsmaßnahmen des Schulträgers Landkreis St.Wendel an den Gebäuden und auf dem Gelände der GemS Freisen.
Landrat Udo Recktenwald meinte bei der feierlichen Übergabe, dass man damit einen kleinen Ausgleich schaffen wollte für die Beeinträchtigungen des Schulbetriebs durch die zahlreichen Baumaßnahmen in diesem Jahr. Andererseits passten die neuen Kletterelemente aber auch in das Konzept des Landkreises, das darauf abziele, Schulhöfe wieder zu Spielorten werden zu lassen und die Kinder zur Bewegung anzuregen. Bei Planung und Ausführung ließ man sich, so der Landrat, vom Kletterwandspezialisten Wolfgang Kraus beraten. Dabei wurden die verschieden farbigen Kletterelemente auf eine ohnehin sanierungsbedürftige, nun neu verputzte Wand montiert. Darunter wurden – falls es bei Kletterpartien doch einmal zu kleinen Ausrutschern kommt – Fallschutzplatten befestigt, die Stürze abfedern.
Schulleiter Rolf Mohr bedankte sich im Namen der Schüler und betonte, dass die Kletterwand ein weiterer wertvoller Baustein zur attraktiven Ausgestaltung des weitläufigen Freisener Schulgeländes sei. Gleichzeitig sprach Mohr die Hoffnung aus, dass die Sanierungsarbeiten in und um die Schulgebäude weiter kontinuierlich fortgesetzt werden, um den Ansprüchen einer auch in den letzten Jahren ständig steigenden Schülerzahl zu genügen. In diesem Sinn, so Mohr, sei jede Investition zu begrüßen.
Die Sanierungsarbeiten des Schulträgers konzentrierten sich in diesem Jahr auf das Gebäude 39, in welchem die siebten und achten Klassen untergebracht sind. Nachdem Dach und Kellergeschoss in Ordnung gebracht waren, wurde hier auch ein barrierefreier Zugang geschaffen und in diesem Zusammenhang eine neu gestaltete Außenanlage. Insgesamt wurden dafür 185 000 Euro ausgegeben. Im nächsten Jahr geht die Sanierung am Gebäude 39 zu einem Betrag von 300 000 Euro weiter mit der Erneuerung von Fenstern und Fassade. Letztere wird sich allerdings dann nicht so leicht erklimmen lassen, wie die unmittelbar daneben befindliche Kletterwand, die sofort von den Schülern in Betrieb genommen wurde.
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