Anzeige

Gemeinschaftsschule Freisen gehört zu den 50 besten Schulen Deutschlands

Freisen. Die Gemeinschaftsschule Freisen gehört aktuell zu den 50 besten Schulen Deutschlands. Zu diesem anerkennenden Schluss kam jetzt eine hochkarätige Jury, bestehend aus Erziehungswissenschaftlern, Pädagogen und Schulleitern aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und den Niederlanden, die jährlich über die Vergabe des Deutschen Schulpreises entscheidet. Vergeben werden Preis und Anerkennungen von der Robert-Bosch und der Heidehof-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Magazin „stern“ und der ARD. Schulleiter Rolf Mohr meinte dazu: „Wenn man bedenkt, wie viele Schulen es in Deutschland gibt und wo wir jetzt eingeordnet sind, haben wir wirklich allen Grund, auf das bisher gemeinsam Erreichte stolz zu sein.“
Mit der Wahl unter die deutschen „TOP-50-Schulen“ hat sich die Freisener Schule die Teilnahme am diesjährigen „Exzellenzforum des Deutschen Schulpreises“ gesichert. Bei dieser Veranstaltung werden vor allem hervorragende Praxisbeispiele der teilnehmenden Top-Schulen vorgestellt und ausgetauscht. Dabei geht es in erster Linie auch darum, die Bereiche „Leistung“, „Umgang mit Vielfalt“, „Unterrichtsqualität“, „Verantwortung“, „Schulleben“, und „Schule als lernende Institution“ in einzelnen Arbeitskreisen noch intensiver aufzuarbeiten. Gerade von der Teilnahme an einem solchen Forum erhofft man sich daher bei der Freisener Schulleitung, dass von dort weitere Impulse ausgehen für das Bemühen um eine stetige Verbesserung von Schule und Unterricht. Gemeinsam mit Bildungsexperten und Vertretern anderer „Top-50-Schulen“ kann beim Exzellenzforum über die Potentiale und über mögliche weitere Schritte in der Schulentwicklung gesprochen werden.
Unter die „Top 50“ geschafft hat es die GemS Freisen unter anderem auch durch das nun im sechsten Jahr laufende neue pädagogische Konzept der Schule. Dieses Konzept, das der Schulpreis-Jury ausführlich erläutert wurde, sieht ein weitgehendes selbständiges Lernen der Schülerinnen und Schüler ab der 5.Klasse vor. Darüber hinaus bleiben die angestammten Klassenverbände auch ab der Klassenstufe 7 zusammen, weil die Kinder weiter gemeinsam unterrichtet werden und nicht nach angestrebten Schulabschlüssen getrennt. Unterschieden wird nicht beim Unterrichtsstoff, sondern in den Anforderungen, die für den einzelnen Schüler zu bewältigen gilt. Hier gibt es die Basis-, Erweiterungs- und Expertenstufe. Wichtige Anhaltspunkte für Unterrichtsthematik und Leistungsstand eines jeden Schülers finden sich im Pensenbuch, wo auch die sich über einen längeren Zeitraum erstreckenden Pensenpläne für jedes einzelne Fach festgehalten werden. Auch hier können Schüler, Eltern und Lehrer ablesen, wie weit die Eigenarbeit des Schülers schon gediehen ist.
Schulleiter Rolf Mohr lässt auch keinen Zweifel daran, dass die erfolgreiche Arbeit mit den Pensenplänen auch dann ihre Fortsetzung finden wird, wenn an der Gemeinschaftsschule Freisen eine gymnasiale Oberstufe eingerichtet wird für die Schüler, die in diesem Schuljahr neu an die Schule kamen und für alle die, die sich in den nächsten Jahren hier neu in die 5.Klassen anmelden werden.
Am Samstag, 2. Februar, findet an der Gemeinschaftsschule Freisen ein Tag der offenen Tür statt. Von 8Uhr bis 12:30 Uhr können die Viertklässler mit ihren Eltern die praktische Umsetzung des besonderen pädagogischen Konzeptes und die Atmosphäre an der Schule hautnah erleben.

Red.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.