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ERS Freisen ist stolz auf ihre 103 Entlassschüler

Schülersprecherin Kristina Deitche bei ihrer Abschlussrede
Freisen. Ob sie sich daran irgendwann einmal erinnern werden? Schulleiter Rolf Mohr gab den 103 Schülerinnen und Schülern, die jetzt die Erweiterte Realschule mit dem Haupt- oder Realschulabschluss verlassen, bei seiner Rede zur Entlassungsfeier einen letzten Ratschlag: „Auch mit Steinen, die euch in den Weg gelegt werden, könnt ihr was Schönes bauen.“
Dennoch dürften den Freisener Schulabsolventen zunächst einmal kaum Steine im Weg liegen, wenn sie bald den nächsten Schritt auf ihrem Ausbildungsweg tun. Wie Rolf Mohr bekannt gab, können 53 Prozent der Hauptschulabsolventen auf einer weiteren Schule den mittleren Bildungsabschluss erreichen, 22 Prozent gehen sofort in eine Ausbildung, 22 Prozent absolvieren das Berufsgrundbildungsjahr und 3 Prozent ein Freiwilliges Soziales Jahr. 72 Prozent der Realschulabsolventen werden eine gymnasiale Oberstufe besuchen, 25 Prozent gehen in eine Berufsausbildung und 3 Prozent ins Freiwillige Soziale Jahr. Zahlen, so der Schulleiter, auf die die Schule stolz sein könne.
Die Schüler selbst hatten für ihre feierliche Verabschiedung die Metapher „Weg“ ausgewählt, so dass Rolf Mohr in seiner Ansprache in der vollbesetzten Bruchwaldhalle mehrfach auf die verschiedensten „Wege“ zu sprechen kam. Nicht vergessen dabei auch „Umwege“, „Holzwege“ und vielleicht auch „Irrwege“ – insgesamt aber ein Teil des Lebensweges, auf dem sich die Lehrerinnen und Lehrer der ERS Freisen bemüht hätten, gute Begleiter zu sein. Wegebegleiter, die Wissen und Werte vermittelten, die das richtige Maß finden mussten zwischen Strenge und Weichheit, Vernunft und Gefühl, Fragen und Erklären und letztlich auch zwischen Freiheit geben und Grenzen setzen.
Mit besonderem Stolz verkündete der Schulleiter bei der Zeugnisausgabe, wobei ihm die Elternsprecherin Birgit Hemminger und die jeweiligen Klassenlehrerinnen und –lehrer assistierten, dass die Schülerin Michelle Schmitt (10a) mit einem Notendurchschnitt von 14, 64 Punkten (das bedeutet in fast allen Fächern eine „sehr gut plus“) den besten bislang an der ERS erreichten mittleren Bildungsabschluss erlangt hatte. Für dieses Ergebnis wurde Michelle – sie will übrigens Hubschrauberpilotin werden - besonders ausgezeichnet, ebenso wie zuvor schon Schülerinnen und Schüler als jeweilige Klassenbeste und für herausragende Leistungen im musischen, sportlichen oder sozialen Bereich innerhalb der Schulgemeinschaft. Zu den ausgezeichneten Schülerinnen gehörte auch Schülersprecherin Kristina Deitche, die für ihre Mitschüler die Abschlussrede hielt und dabei nicht vergaß, das besonders freundliche Klima im täglichen Miteinander zu betonen. Dass dieses Klima vorherrschte, verdeutlichten auch die persönlichen Abschiedsworte der Klassenlehrer an ihre jetzt „ehemaligen“ Schüler, die geprägt waren von Erinnerungen an zahlreiche menschliche Begegnungen im Schulalltag. Zuvor schon hatten die Klassen „ihre“ Lehrer mit persönlichen Worten und Geschenken verabschiedet.
Dass an der ERS Freisen in den zurückliegenden Schuljahren auch die musische Bildung nicht zu kurz kam, belegten die Unterhaltungsbeiträge zur Abschlussfeier, die vielfach von Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen zumindest mitgestaltet wurden. So beim Auftritt des Schulorchesters unter Leitung von Alfons Wolf, bei der Rock-Einlage der Schulband und bei verschiedenen Duo- oder Soloauftritten.
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