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Abwechslungsreiches Alternativprogramm zur Skifreizeit der Gemeinschaftsschule Freisen

Sie stehen nach dem Ende der Projektwoche für Daheimgebliebene im Blickpunkt der Freisener Schule: die „Nanas“ der Achtklässler, die in einem einwöchigen Kurs entstanden sind und nun überall aufgestellt wurden.
Freisen. Während sich manche Mitschüler in mehr oder weniger eleganten Schwüngen über Tiroler Skipisten bergabwärts bewegten, beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler der 8.Klassen der Gemeinschaftsschule Freisen mit völlig anderen schwungvollen Linien: Sie nahmen teil an einem Kunstprojekt unter Anleitung ihrer Lehrerinnen Elfie Cullmann und Karina Ritter. Ziel des einwöchigen Kurses war die Nachbildung mehr oder weniger großer „Nana“-Skulpturen, die einst die französische Künstlerin Niki de Saint Phalle zu Weltruhm geführt hatten.Die Kopien, zuerst in mühevoller Kleinarbeit als Drahtgerüst zurechtgebogen, dann mit Pappmaché umkleidet und in Pop-Farben angemalt, entpuppten sich im fertigen Zustand als den Originalen ebenbürtig. Jetzt zieren sie an den verschiedensten Stellen die Flure im Hauptgebäude der Freisener Schule.
Die „Nana“-Produktion war jedoch nur ein Bestandteil des breit gefächerten Alternativ-Programms für Daheimgebliebene während der Skifreizeitwoche der 8.Klassen der GemS Freisen. Im Angebot war darüber hinaus ein Video-Kurs, angeleitet von der fernseherfahrenen Videomacherin Kathrin Budian, ein Trommel-Workshop unter Leitung des St. Wendeler Musikers Mario Bartone und ein Tanz-Workshop, den die Tanzpädagogin Sabine Massing leitete. „Wir haben darauf geachtet, dass für jeden etwas dabei ist“, meinte Schulleiter Rolf Mohr. Er verweist dabei auf die positiven Erfahrungen mit dem Alternativ-Programm, das im vergangenen Schuljahr zum ersten Mal für die daheimgebliebenen Schüler aufgelegt worden war. Ziel dabei war und ist es, dass während dieser Projektwoche Kurse angeboten werden, die sonst nicht unbedingt zum Schulalltag gehören. Finanziell unterstützt wurde das Programm vom Förderverein der Schule, der es damit ermöglichte, dass man auch Fachleute von außerhalb zur Anleitung der Kurse hinzuziehen konnte.
Ein Aufwand, der sich lohnte, wie man bei der Abschlusspräsentation der einzelnen Kurse am letzten Projekttag unschwer erkennen konnte. Die Video-Gruppe überzeugte mit einem eigenen Clip in bester Qualität, dem unschwer zu entnehmen war, dass alle Beteiligten an der Herstellung einen Riesenspaß hatten. Das gilt auch für die Teilnehmer der Tanz-AG, die sich zum Abschluss in der Aula der Schule als Formation hervorragend in Szene setzen konnte. Und die Trommler kündeten mit ihrem Beitrag davon, dass ihr Workshop wohl ein großes Gruppenerlebnis gewesen sein musste, denn sie hatten ausgezeichnet gelernt aufeinander zu hören und auf den jeweils anderen zu achten. Generell ein Ziel, das in allen angebotenen Kursen erreicht wurde.
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