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Hilfe - eine Mauuus!

Die Maus hat viele Feinde, doch nicht alle sind Fressfeinde. Menschen zum Beispiel stellen ihnen nach, weil sie Nahrungskonkurrenten sind. Schon seit ewigen Zeiten.

Was hat der Mensch nicht alles schon unternommen, um ihrer Herr zu werden? Fallen aufgestellt, Giftköder ausgelegt oder Rauch entfacht. Auch die Hauskatzen nehmen ihre Aufgabe nur unzureichend wahr und neigen eher zu Spielchen mit den Plagegeistern. Doch die Mäuse sind zählebig und lassen sich nicht ausrotten, egal von wem oder was.

So nimmt es denn auch nicht Wunder, dass man heute im Fachhandel noch immer eine reiche Auswahl von Bekämpfungsmitteln vorfindet. Ich habe mich mal in einem hiesigen "Lagerhaus" kundig gemacht und bin dadurch klüger geworden. Zu verdanken habe ich meine Weisheit einem netten Verkäufer, der – für einen kleinen Obolus – alles auspackte und mir erklärte.

Zunächst einmal zu den Fallen. Da stehen "Lebendfallen" neben "Schlagfallen", vom Menschen ausgeklügelte Mechanismen gegen alle Arten lästiger Nager, groß und klein, zum Einsatz im Haus oder außerhalb des Hauses. Interessant sind besonders die "Käfigfallen", die einer Maus oder einer Ratte eine 2. Chance bieten. Etwas herben Charme verbreitet da wiederum die "Reusenfalle", die sogar mehreren Mäusen Platz bietet und sogar den lernfähigen die Möglichkeit bietet, wieder auszusteigen.

Die Schlagfallen oder auch "Tötungsfallen" hingegen machen mit den Schädlingen kurzen Prozess. Wer in ihre Reichweite gelangt, wird rigoros von einem Bügel erschlagen und haucht sein Leben ein für alle Mal aus. Andere Bekämpfungsmittel gehen da andere Weg. Gift zum Beispiel lässt Mäuse oder auch Ratten langsam sterben. Ein quälender Tod, ebenso wie der, den Mäuse auf "Klebefallen" erleiden müssen.

Mein Verhältnis zu Mäusen ist etwas zwiespältig. Graue Mäuse sind nicht so mein Fall. Ich mag eher "Farbmäuse", wie die beiden Kanadischen Rennmäuse im Raum einer meiner Schulklassen. Da ging es um "Klassenämter", also um die Haltung und Pflege von Haustieren in der unterrichtsfreien Zeit. Natürlich hatten unsere Mäuse auch Namen. Die weiße hieß "Clinton", die schwarze "Jelzin". Zuerst starb Jelzin, dann Clinton. Ein natürlicher Tod, ein seltener für Mäuse ...
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19 Kommentare
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Ingeborg Behne aus Barsinghausen | 26.08.2010 | 11:30  
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Axel aus Salzburg aus Freilassing | 26.08.2010 | 12:06  
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Christl Fischer aus Friedberg | 26.08.2010 | 13:42  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 26.08.2010 | 15:24  
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Axel aus Salzburg aus Freilassing | 26.08.2010 | 16:44  
12.258
Gabriele Walter aus Ichenhausen | 26.08.2010 | 16:47  
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Axel aus Salzburg aus Freilassing | 26.08.2010 | 16:53  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 26.08.2010 | 17:00  
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Gabriele Walter aus Ichenhausen | 26.08.2010 | 17:01  
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Axel aus Salzburg aus Freilassing | 26.08.2010 | 17:46  
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Karl-Heinz Töpfer aus Marburg | 29.08.2010 | 03:17  
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Axel aus Salzburg aus Freilassing | 29.08.2010 | 06:32  
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Christl Fischer aus Friedberg | 29.08.2010 | 14:05  
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Axel aus Salzburg aus Freilassing | 29.08.2010 | 19:31  
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Karl-Heinz Töpfer aus Marburg | 29.08.2010 | 20:13  
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Axel aus Salzburg aus Freilassing | 29.08.2010 | 20:29  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 30.08.2010 | 15:08  
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Axel aus Salzburg aus Freilassing | 30.08.2010 | 15:11  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 30.08.2010 | 15:50  
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