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Strafsteuer für leerstehende Wohnungen, ja oder nein?

Auch in Österreich herrscht Wahlkampfstimmung! Im Herbst stehen Nationalratswahlen an. Bis dahin müssen die einzelnen Parteien klare Kanten zeigen, um beim Wahlvolk anzukommen.

Was momentan kontrovers diskutiert wird, sind die vielen Wohnungen, die weder von ihren Eigentümern genutzt werden noch von Mietern. Bis zu 60.000 Wohnungen sollen es in Wien sein, in der Stadt Salzburg immerhin auch 6.000. Was tun angesichts der großen Not nach (bezahlbaren) Wohnungen?

Jetzt haben die GRÜNEN vorgeschlagen, eine Art Strafsteuer für ungenutzten Wohnraum zu erheben. Konkret soll das so aussehen, dass für einen leere Wohnung eine angemessene fiktive Miete errechnet werden soll. Diese müsste dann zum Einkommen des Wohnungseigentümers hinzu gerechnet werden, für die er dann Einkommenssteuer zu zahlen hätte.

Die LINKEN (SPÖ) unterstützen diese Forderung und regen an, solche Wohnungen mit 100,- Euro pro Monat bzw. 1.200,- Euro pro Jahr zu besteuern. Doch die RECHTEN (ÖVP) stellen sich quer, was zu erwarten war.

Nach Ansicht der ÖVP stelle eine solche Besteuerung einen unzulässigen Eingriff in Privateigentum dar. Zudem wäre das eine ungerechte Doppelbesteuerung, da Immobilienbesitzer sowieso schon 3,5 Prozent Grunderwerbssteuer zu zahlen hätten.

Rückenwind erhält die ÖVP vom TEAM STRONACH, einer kleinen Partei im rechten Parteispektrum. Statt nach fremdem Eigentum zu greifen, sollten besser Gelder zur Sanierung von Altbauwohnungen in die Hand genommen werden, um die allgemeine Wohnungsnot zu lindern ...

(Quelle: SN vom 9. Aug. 2013, S. 1)
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5 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 09.08.2013 | 17:22  
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Roland Sauter aus Freilassing | 28.08.2013 | 16:55  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 28.08.2013 | 17:05  
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Roland Sauter aus Freilassing | 28.08.2013 | 17:28  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 28.08.2013 | 22:49  
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