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Birken im Moor

Birkenallee
Petting: Schönramer Filz | Moorbirken sind Pionierbäume. Sie besiedeln als erste versumpftes Gebiet, geben ihm Halt und fördern seinen Nachwuchs. Entlang von Moorwegen bilden sie Galerien oder stehen einsam inmitten von Heidekraut oder anderen Moorpflanzen.

Widmet man sich nur den Birken auf einer Moorwanderung, dann sieht man nicht nur ihre vielen Wachstumsformen, sondern denkt auch an den vielfältigen Nutzen von Birken für uns Menschen. Ich sehe mal von der Verwendung der Birke als Bauholz ab und beschränke mich - mit Wikipedia-Hilfe - allein auf die Verwendung ihrer Inhaltsstoffe: "Verwendet werden die Blätter, die Blattknospen und der Birkensaft (durch Anzapfen gewonnen). Sammelzeit für Blattknospen ist März, für Birkensaft März bis Mai und für Blätter Mai bis Juni.

Die Birke als Symbol der Fruchtbarkeit galt früher als Helfer in Liebesnöten. Dieser Verwendungszweck ist heute fast vergessen. Ihre Zweige, Rinde und die Blätter mussten für allerlei obskure Mittel und Bräuche herhalten, von denen man sich eine Besserung in sexuellen Nöten erhoffte. Bekannter ist heute die Birke als Helfer in der Kosmetik. Durch das Abzapfen des Stammes oder Anschneiden von Ästen wird der für wenige Wochen im Frühjahr fließende Birkensaft gewonnen. Er soll gegen Haarausfall gut sein. Auch reinigte man mit Birkensaft schlecht heilende Wunden und verwendete ihn gegen Ausschläge und Schuppen. Vornehmlich im letzten Jahrhundert wurde Birkensaft zur Herstellung von Birken-Haarwasser verwendet. Der Saft kann äußerlich angewandt oder direkt getrunken werden. Da der Saft zuckerhaltig ist, lässt er sich in vergorener Form als Birkenwein genießen, ein heute noch in Russland beliebter bäuerlicher Rauschtrunk. Der Birkenwein wurde auch als Stärkungsmittel für impotente Männer verwendet.[4] Eine intensive Nutzung des Birkensaftes kann jedoch zu Schäden und Infektionen am Baum führen. Auch Auszüge aus den Blättern sollen helfen. In der Heilkunde finden die Blätter aufgrund ihrer harntreibenden Wirkung bei Rheuma, Gicht und Wassersucht Verwendung." (http://de.wikipedia.org/wiki/Birken)

Was das Anzapfen von Birken angeht, um an ihren kostbaren Saft zu kommen, so warne ich vor eigenmächtigem Vorgehen. Ohne Einverständnis des Forstamtes läuft da nichts durchs Röhrchen!
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23 Kommentare
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Hans-Werner Blume aus Garbsen | 17.09.2009 | 11:20  
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Axel Haack aus Freilassing | 17.09.2009 | 11:36  
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Helge Buchfelner aus Dillingen | 17.09.2009 | 11:41  
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Vuolfkanc Brugger aus Dillingen | 17.09.2009 | 11:51  
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Andrea Loidl aus Freilassing | 17.09.2009 | 11:57  
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Vuolfkanc Brugger aus Dillingen | 17.09.2009 | 12:04  
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Hans-Werner Blume aus Garbsen | 17.09.2009 | 12:32  
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Axel Haack aus Freilassing | 17.09.2009 | 12:55  
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Axel Haack aus Freilassing | 17.09.2009 | 12:57  
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Andrea Loidl aus Freilassing | 17.09.2009 | 13:45  
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Axel Haack aus Freilassing | 17.09.2009 | 14:35  
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Andrea Loidl aus Freilassing | 17.09.2009 | 14:43  
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Vuolfkanc Brugger aus Dillingen | 17.09.2009 | 14:49  
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Franz Scherer aus Friedberg | 17.09.2009 | 15:15  
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Kai Schild aus Peine | 17.09.2009 | 22:33  
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Axel Haack aus Freilassing | 17.09.2009 | 22:52  
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Kai Schild aus Peine | 17.09.2009 | 23:03  
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Andrea Loidl aus Freilassing | 19.09.2009 | 14:37  
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Vuolfkanc Brugger aus Dillingen | 19.09.2009 | 14:40  
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Andrea Loidl aus Freilassing | 19.09.2009 | 23:50  
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Gisela Schild aus Peine | 25.09.2009 | 17:44  
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Axel Haack aus Freilassing | 25.09.2009 | 18:46  
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chris gunga aus Neustadt am Rübenberge | 05.10.2009 | 19:00  
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