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Georg Trakl (1887-1914): Am Mönchsberg

Wo im Schatten herbstlicher Ulmen der verfallene Pfad hinabsinkt,
Ferne den Hütten von Laub, schlafenden Hirten,
Immer folgt dem Wandrer die dunkle Gestalt der Kühle

Über knöchernen Steg, die hyazinthene Stimme des Knaben,
Leise sagend die vergessene Legende des Walds,
Sanfter ein Krankes nun die wilde Klage des Bruders.

Also rührt ein spärliches Grün das Knie des Fremdlings,
Das versteinerte Haupt;
Näher rauscht der blaue Quell die Klage der Frauen.


(http://www.textlog.de/17548.html)
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9 Kommentare
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Axel aus Salzburg aus Freilassing | 31.10.2010 | 09:34  
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Axel aus Salzburg aus Freilassing | 31.10.2010 | 10:44  
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Axel aus Salzburg aus Freilassing | 31.10.2010 | 11:07  
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Thomas Jacobi aus Annaberg-Buchholz | 31.10.2010 | 11:55  
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Karola M. aus Peine | 31.10.2010 | 14:22  
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Karl-Heinz Töpfer aus Marburg | 01.11.2010 | 15:46  
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Gabriele Walter aus Ichenhausen | 03.11.2010 | 10:26  
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