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Die zwei Enden einer Wurst

Neulich am Würstchenstand. Vor mir ein Käsekrainer mit einem Klacks Senf und einem Häufchen geriebener Kren. Für mich immer ohne Weckerl.

Doch wo anfangen? Eine Wurst hat ja bekanntlich zwei Enden, wie zur Karnevalszeit immer wieder zu hören ist. Wenn wenigstens der Anfang gekennzeichnet wäre mit einem Aufkleber und der Aufschrift "Hier anfangen!".

Verstohlen schaue ich mich um nach einem anderen Würstchenesser, um von ihm zu lernen. Doch der linke Nachbar kehrt mir den Rücken zu und der rechte zahlt gerade. Den Würstchenverkäufer frage ich lieber nicht, um mich nicht zu blamieren.

Kurzentschlossen beiße ich einfach auf gut Glück in ein Ende des Käsekrainers in der Hoffnung, den Anfang und nicht das Ende erwischt zu haben. Da der Standler nicht grinst und auch nicht vorwurfsvoll schaut, hatte ich wohl die Wurst von der richtigen Seite angebissen.

Wie viel leichter wäre es, wenn die Wursthersteller dazu übergingen, ihre Würste mit einem dicken und einem dünnen Ende zu versehen. Das dünne wäre dann der Anfang und das dicke das Ende, denn das kommt immer zum Schluss.

PS: Jetzt wissen Sie auch, warum ich auf das Weckerl verzichte ...
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11 Kommentare
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Romi Romberg aus Berlin | 14.10.2016 | 10:34  
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Karl-Heinz Mücke aus Pattensen | 14.10.2016 | 13:04  
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R. S. aus Lehrte | 14.10.2016 | 16:54  
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Mike Zehrfeld aus Langerringen | 14.10.2016 | 16:58  
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Axel Haack aus Freilassing | 14.10.2016 | 18:10  
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Axel Haack aus Freilassing | 14.10.2016 | 18:34  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 14.10.2016 | 19:19  
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Axel Haack aus Freilassing | 14.10.2016 | 20:04  
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Romi Romberg aus Berlin | 14.10.2016 | 22:32  
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Mike Zehrfeld aus Langerringen | 16.10.2016 | 10:36  
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Axel Haack aus Freilassing | 16.10.2016 | 11:17  
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