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Nomophobie oder die Angst vor dem Handy-Aus

Jetzt gibt es wieder eine Wortneuschöpfung: Nomophobie (no mobile phone phobia) Damit ist die Angst gemeint, die einen Menschen heutzutage befällt, wenn ihm sein heißgeliebtes Handy nicht zur Verfügung steht, weil beispielsweise der Akku leer ist oder das Gerät zu Hause vergessen wurde.

Wer ohne seinen ständigen Wegbegleiter auskommen muss, kann schnell panisch werden. Das Gefühl, nicht erreichbar zu sein bzw. seine zig Kontakten nicht mehr anrufen zu können, muss spontan seelische Qualen auslösen, die nachhaltig sein können, wenn der Entzug zu lange anhält.

Was kann man tun, wenn man von seinem Handy dermaßen abhängig ist und nicht länger leiden will? Ich empfehle, eine öffentliche Telefonzelle aufzusuchen, wenn man jemanden anrufen möchte. Doch dazu baucht man Kleingeld oder eine Telefonkarte. Außerdem hat man ja nicht gleich die jeweilige Rufnummer zu Hand, selbst die Nummern der häufigsten Gesprächspartner nicht, denn die sind ja auf der SIM-Karte abgespeichert. Und so leicht wird man auch keine Telefonzelle mehr finden, weil deren Zahl arg geschrumpft ist - der vielen Handys wegen ...

Bliebe nach meiner Einschätzung noch der Weg zu einem Mitmenschen, der gerade ein Handy am Ohr hat. Ihn könnte man ja nach seinem Telefonat bitten, einmal von seinem Handy aus einen wichtigen Anruf zu tätigen, gegen Entgelt natürlich. Doch welcher Zeitgenossen gibt heute gerne seinen "Liebling" aus der Hand, um einem Fremden aus der Patsche zu helfen. Der könnte ja ewig telefonieren oder am Ende gar sich mit dem Gerät aus dem Staub machen!

Das Beste wäre, wenn man eine solche handylose Zeit simuliert und die Zeit des Entzugs immer weiter vergrößert. Das könnte abhärten und die "Nomophobie" erleichtern, wenn man denn mal kurzfristig ohne sein Handy auskommen muss ...

(Nach einer Idee aus der Tageszeitung)
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21 Kommentare
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Giuliano Micheli aus Garbsen | 16.08.2013 | 08:52  
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Wilhelm Kohlmeyer aus Hannover-Groß-Buchholz | 16.08.2013 | 09:19  
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Axel aus Salzburg aus Freilassing | 16.08.2013 | 09:24  
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Wilhelm Kohlmeyer aus Hannover-Groß-Buchholz | 16.08.2013 | 09:27  
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Thomas Jacobi aus Annaberg-Buchholz | 16.08.2013 | 09:31  
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Katja W. aus Langenhagen | 16.08.2013 | 10:09  
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Axel aus Salzburg aus Freilassing | 16.08.2013 | 10:21  
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Silvia B. aus Neusäß | 16.08.2013 | 11:01  
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Axel aus Salzburg aus Freilassing | 16.08.2013 | 12:48  
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Karl-Heinz Mücke aus Pattensen | 16.08.2013 | 15:35  
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Axel aus Salzburg aus Freilassing | 16.08.2013 | 16:01  
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Wilhelm Kohlmeyer aus Hannover-Groß-Buchholz | 16.08.2013 | 16:12  
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Axel aus Salzburg aus Freilassing | 16.08.2013 | 16:20  
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Wilhelm Kohlmeyer aus Hannover-Groß-Buchholz | 16.08.2013 | 16:32  
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Gabriele F.-Senger aus Langenhagen | 16.08.2013 | 16:35  
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Axel aus Salzburg aus Freilassing | 16.08.2013 | 16:40  
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Gabriele F.-Senger aus Langenhagen | 16.08.2013 | 16:41  
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Axel aus Salzburg aus Freilassing | 16.08.2013 | 16:54  
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Heidrun Preiß aus Bad Arolsen | 16.08.2013 | 21:18  
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Shima Mahi aus Langenhagen | 18.08.2013 | 14:59  
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Axel aus Salzburg aus Freilassing | 18.08.2013 | 15:28  
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