Anzeige

Kann man Enten trauen?

SALZACHSEE. Enten sind harmlos. Das wissen wir Erwachsenen. Doch wissen das auch Kinder, wenn sie am Ufer eines Sees stehen und zum 1. Mal Enten begegnen, die am Ufer eines Sees auf sie zuwatscheln und auf Brotbrocken warten?

Viele Kinder reagieren oft ängstlich, wenn sie etwas Neues sehen, besonders dann, wenn sie noch nicht einschätzen können, was da auf sie zukommt. Wegrennen und schreien, wäre eine Lösung. Stehen bleiben und abwarten, eine andere. Doch das erfordert Mut. Und den hat nicht jedes Kind von vornherein.

Wie gut ist es dann, wenn Eltern in der Nähe sind, die Mut machen. Auch Großeltern können hier gute Dienste leisten, indem sie Ängste abbauen und Vertrauen aufbauen. Was hilft in diesem Fall besser als eine Tüte mit Brotbrocken, die man als Großvater erst einmal selbst den hungrigen Enten zuwirft in der Hoffnung, dass das bei den Enkerln Wirkung zeigt und sie auch bald mutig in die Tüte greifen auf der Suche nach weiterem Entenfutter.

Gut, wenn auch noch eine Oma im Hintergrund wartet – zur Sicherheit. Zum Beispiel, wenn plötzlich aus dem Schilf noch ein mächtiger Schwan auftaucht und den Enten das Futter streitig macht. Denn dann fliehen die Enten auch. Nur der Opa bleibt stehen und wartet darauf, dass der stolze Schwan bald wieder abzieht und den Enten den Futterplatz überlässt ...
5
2
5
3
0
6 Kommentare
24.219
Karl-Heinz Töpfer aus Marburg | 25.06.2012 | 10:03  
73.670
Axel Haack aus Freilassing | 25.06.2012 | 11:23  
50.379
Christl Fischer aus Friedberg | 25.06.2012 | 11:31  
73.670
Axel Haack aus Freilassing | 25.06.2012 | 11:34  
82.188
Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 25.06.2012 | 12:33  
19.231
Karl-Heinz Mücke aus Pattensen | 25.06.2012 | 16:04  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.