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Schützenkorps Oberforsthaus e.V. beim 60 Deutscher Schützentag

Abordnung Frankfurter Schützenkorps Oberforsthaus e.V.
 
Einmarsch auf dem Römerberg (Foto: Anna Magai)
Frankfurt am Main: Frankfurter Schützenkorps Oberforsthaus e.V. | Nach dem ersten Schock wegen einer nicht vollständigen Teilnehmerliste und daher nicht zugeteilten Zugnummer konnten wir nach Peter Dicks erfolgreicher Intervention am Samstag Mittag an der Alten Oper Aufstellung nehmen und gegen 14:40 Uhr endlich losmarschieren. Wir, das waren Angelika und Peter Dick, Ilse Michel, Reiner Bomsdorf, Hans-Dieter Röhre, Fahnenträger Daniel Kruck und später, als Ordner eingesetzt, Wolfgang Michel.
Als letzter Verein nachträglich auf die Teilnehmerliste gekommen, bildete das FSK das Schlußlicht. Da die Gastgeber aber traditionell das Ende des Zuges markieren, gehörten wir -durchaus in illustrer Gesellschaft- zu den Auserwählten des Maingaus GAU 8. Löhlbacher, Eschersheimer, Ginnheimer und die Kronberger bildeten neben den Offenbachern, Zeilsheimern, Nieder-Erlenbachern und dem FSK-Oberforsthaus die Nachhut.
Durch die Goethestraße, über den Rathenauplatz, vorbei an tausenden Zuschauern zur Hauptwache ging es nur langsam mit Stop and Go zur Neuen Kräme. Von oben konnten wir schon die Menschenmassen auf dem Paulsplatz und dem Zugang zum Römerberg erkennen. Dort angekommen schlug uns sofort diese eigenartige positive Stimmung tausender Gleichgesinnter entgegen, wie man sie auch vor einem großen Fußballspiel im eigenen Stadion erleben kann.
Wir hatten kaum unseren zugewiesenen Platz erreicht, eröffnete auch schon der auf der am Vormittag stattgefundenen Delegiertenversammlung neu gewählte Präsident des DSB, Hans-Heinrich von Schönfels, gleichzeitig noch amtierender Präsident des Hessischen Schützenverbandes, das Programm.
Es begann mit der recht emphatischen Zeremonie der symbolischen Übergabe des Bundesbanners durch den letzten Gastgeber Hamburg an die neue Gastgeberin, die Stadt Frankfurt am Main, in Person von Oberbürgermeister Peter Feldmann. Das Bundesbanner wird für die nächsten zwei Jahre in Frankfurt bleiben und 2019 zum 61. Deutschen Schützentag nach Wernigerode (Sachsen-Anhalt) verbracht werden.

Bundesschützenkönigin wurde nach dem Schießen am Vormittag im LLZ des Hessischen Schützenverbandes in Schwanheim Susanne Schladebach aus dem südbadischen Sportschützenverband. Neuer Bundesjugendschützenkönig ist Steven Waschter aus dem Rheinland.
Die zum Programmende tausendfach mitgesungene Nationalhymne spiegelte die Freude der Teilnehmer an diesem 60. Deutschen Schützentag hörbar wieder.

Mit dem Programmende war jedoch für viele Zugteilnehmer der Tag noch lange nicht zu Ende. Der Musikverein aus dem unterfränkischen Untertheres unterhielt in durchaus gehobener Stimmung Schützen und Touristen auf dem Römerberg mit schmissiger Blasmusik. Nach einem wohlverdienten Imbiss in der Weinstübe im Römer machte sich unsere Abordnung gegen 18:00 dann ebenfalls auf den Heimweg, während sich die geladenen Gäste auf den Schützenball in der Alten Oper vorbereiteten. (hdr)
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