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Lotto-Laden in Ginnheim spendete 1.000 € für Wohnanlage der Praunheimer Werkstätten

Zur Scheckübergabe versammelt: Joachim "Champes" Keßler-Grommet, Andrea Vogt-Lißmeier, Dieter Kögel und Jasmin Wichmann
Frankfurt am Main: Schreibwarenladen Keßler-Grommet | Da staunten die Bewohner und Betreuer der Wohnanlage Am Wendelsgarten nicht schlecht, als ihnen Joachim "Champes" Keßler-Grommet eine Spende in Höhe von 1.000 € überreichte. Der Inhaber des Lotto-und Schreibwaren-Ladens in der Ginnheimer Raimundstraße ist ehemaliger Bonameser und kennt die Praunheimer Werkstätten bereits seit vielen Jahren. Die Lotto-Hessen-Treuhandgesellschaft in Wiesbaden hat ihm den großzügigen Spendenbetrag zur Verfügung gestellt, da "Champes" - wie er gerne genannt wird - sein Geschäft vorbildlich führt, keinen Alkohol an Jugendliche verkauft und die Vorschriften zu Glücksspielen stets beachtet.

Lotto-Fonds für den guten Zweck

Alle halbe Jahre werden Lotto-Geschäfte geprüft, ob sie sich an das Jugendschutzgesetz halten und Glücksspiele ausschließlich an Volljährige verkaufen. Berufs-Kollegen, die nicht die gesetzlichen Vorgaben beachten und durch diese Prüfung fallen, droht im schlimmsten Fall der Lizenzentzug - und eine Strafe, die in einen Lotto-Fonds eingezahlt wird. Von der Ausschüttung des Fonds profitieren dann wiederum gemeinnützige Organisationen, so auch die Praunheimer Werkstätten.

Der Garten wird barrierefrei

Die Wohnanlage weiß auch schon genau, wofür sie die Spende nutzen möchte: Der Gartenbereich soll umgestaltet werden. Die Bewohner haben sich das schon lange gewünscht, denn noch können Rollstuhlfahrer und Bewohner mit Rollatoren nur mit Hilfe anderer in den Garten gelangen. Mit der Ebnung des Rasens und einer Rampe, die vom Haus in den Garten führt, soll sich das künftig ändern. Auch eine flexible Überdachung, die im Sommer nach Bedarf aufgebaut werden kann, ist in Planung. "Die Spende bringt uns mit der Gartengestaltung ein gutes Stück voran", freut sich Andrea Vogt-Lißmeier, stellvertretende Einrichtungsleiterin der Wohnanlage. In Kürze soll mit dem Umbau begonnen werden, damit spätestens zum traditionellen Sommerfest am 21. August 2010 auch endlich der Garten barrierefrei ist.
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