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Der unberechtigte Vorwurf d. sexuellen Missbrauchs durch ein Elternteil wirkt wie eine Atombombe auf das Kind

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Der Missbrauch mit dem sexuellen Missbrauch ist kein harmloses Kavaliersdelikt


FRANKFURT AM MAIN - Anlässlich des Internationalen Kindertages am 1. Juni prangert die Selbsthilfegruppe PAS Rhein/Main eine Methode an, die immer wieder von Müttern, aber auch einzelnen Vätern, benutzt wird, um den anderen Elternteil erfolgreich und dauerhaft aus dem Leben des Kindes zu verbannen: die unbegründete Anzeige des sexuellen Missbrauchs des eigenen Kindes.

Die Selbsthilfegruppe erklärt: Ja, es sei ein schwieriges Thema, denn tatsächlich stattgefundener sexueller Missbrauch von Kindern sei eine der schlimmsten Taten, die man einem Kind antun könne. Hier gebe es keine Entschuldigung oder Verharmlosung, es sei einfach nur widerlich und zu tiefst verabscheuungswürdig.

Und trotzdem, um nicht zu sagen, gerade deshalb, benutzten manche Mütter dies als Waffe gegen den Exmann. "Wie kann man mit solch einer verabscheuungswürdigen Tat "spielen" und sie dadurch bagatellisieren?", fragt die Selbsthilfegruppe PAS Rhein/Main. Zweifelsohne sei dieses Handeln aufs Schärfste zu verurteilen. Aber diese Methode sei erfolgreich und Gerichte und Jugendämter würden sie achselzuckend hinnehmen. Statt sich mit der Tat dieser Mütter und der offensichtlich dahinterliegenden Haltung auseinanderzusetzen, würden Erklärungsversuche konstruiert, weshalb die arme Frau quasi gezwungen gewesen sei, so vorzugehen. Sie solle keine Täterin werden, sondern Opfer bleiben. Der angezeigte Vater wiederum könne selten auf Verständnis hoffen, denn er solle Täter bleiben. Am Ende entstehe ein Konstrukt, nach dem das Kindeswohl auf irgendeine Art und Weise durch den Vater gefährdet sei und die Mutter das Kind nur schützen wollte.

Und so zeigten Mütter unberechtigt Väter des sexuellen Missbrauchs des eigenen Kindes an, um sie aus dem Leben der Kinder zu drängen. Die Selbsthilfegruppe PAS Rhein/Main muss leider feststellen, dass die Mütter damit Erfolg und keinerlei Konsequenzen zu befürchten hätten. Konsequenzen hätten nur die Väter und Kinder zu fürchten, was aber nicht beachtet werde. Was dem Vater widerfahre sei offensichtlich: er werde für immer stigmatisiert sein, er sei einer nicht vorstellbaren emotionalen Belastung ausgesetzt und verliere zu Unrecht sein Kind.

Das Kind wiederum verliere zunächst seinen Vater sehr abrupt. Von einem Tag auf den anderen könne es ihn nicht mehr sehen und stattdessen werde der Vater dämonisiert. Die Anzeige und deren weiterer Verlauf hätten aber noch weitere erhebliche Konsequenzen für das Kind. Die Umwelt ignoriere dies und betrachte in solchen Fällen immer nur die Eltern. Die Be- und Verurteilung dieser Fälle basiere auf der Perspektive, die man auf die Eltern habe. Der Schaden, den das Kind dabei erleide, sei hierfür seltsamerweise irrelevant.

Als Unbeteiligter werde man sich wohl das genaue Ausmaß für ein Kind nicht vorstellen können, vielleicht im Ansatz, vermutet die Selbsthilfegruppe PAS Rhein/Main. Sexueller Missbrauch des Kindes durch den eigenen Vater! Dieser Vorwurf gehe nicht einfach nur zu den Akten und damit ganz schnell am Kind vorbei, dafür sei er zu groß. Nein, das Kind bekomme es mit. Es spüre die Blicke der Umgebung, die das Leid in seinen Augen suchten und das Mitleid, gepaart mit einem gewissen Ekel, den dieser Gedanke hervorrufe. Natürlich dürfe man so ein Kind auch nicht alleine lassen. Und so werde es in eine Therapie geschickt, die den vermeintlichen Missbrauch thematisieren werde, denn der dadurch ausgelöste Schaden solle therapiert werden. Egal, wie behutsam man mit dem Kind versuche vorzugehen, an irgendeinem Punkt werde es bei Gesprächen damit konfrontiert. Und? Hat der Vater komische Spiele mit mir gemacht? könnte es sich fragen. Vielleicht schaffte es noch die Mutter oder gar die Umgebung, dem Kind einzureden, dass es diesen Missbrauch tatsächlich gab. Dann, ja dann, sei das Kind tatsächlich missbraucht worden und zwar auf mehreren Ebenen.

Und damit sei der Alptraum noch lange nicht ausgestanden. Man sollte sich vergegenwärtigen, so die Selbsthilfegruppe PAS Rhein/Main, welches Geistes Kind die Mutter sein müsse, um mit solch einer Methode überhaupt arbeiten zu können und wie sehr sie bereit gewesen sei, das Kind leiden zu lassen, um ihre eigenen Ziele mit aller Gewalt durchzusetzen. Die große Mehrheit von Müttern und Vätern könnte dies überhaupt nicht tun, sie würden es "nicht über sich bringen". Und doch werde das Kind bei genau dieser Mutter bleiben, die erwiesenermaßen nicht das Wohl des Kindes im Auge habe. Als erwachsene Person werde sich das Kind irgendwann fragen, was damals passiert sei. Und vielleicht werde es seine Kindheit neu schreiben müssen, wenn es erkennen müsse, dass die Person, der es am meisten vertraut habe, ihm diesen emotionalen Missbrauch angetan habe.
Ein unberechtigter Vorwurf wegen sexuellen Missbrauchs, sei nicht irgendeine Waffe, sie sei eine Atombombe, pointiert die Selbsthilfegruppe. Und sie hinterlasse nicht nur verbrannte, sondern verseuchte Erde auf der nichts mehr wachsen werde. Und doch hätten die Mütter nichts zu befürchten, auch dann nicht, wenn bewiesen worden sei, dass es definitiv keinen Missbrauch gegeben hat und sie dies nur aus egoistischen Gründen getan hätten.

Webseite: http://www.pas-rhein-main.de/

Ansprechpartnerin für die Presse: Anja Paulmann, Tel. 0160 / 97769611, E-Mail: anja.paulmann@gmail.com
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