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ESC 2012: Russland und Irland werden ihrer Favoriten-Rolle gerecht

Die Sängerin Loreen aus Schweden ist dieses Jahr die große Favoritin beim Eurovision Song Contest. Roman Lob werden lediglich Außenseiter-Chancen eingeräumt. (Foto: betfair.com)
In der "Crystal Hall" in Baku fand gestern das erste Halbfinale des Eurovision Song Contest 2012 statt. Von den 18 Teilnehmerländern schafften es zehn ins Finale. Welcher Beitrag schafft es am 26. Mai in der Hauptstadt Aserbaidschans den Titel zu holen? Gibt es nach der gestrigen Veranstaltung neue Favoriten?

Glaubt man der weltgrößten Wettbörse betfair.com hat Schwedens Loreen mit dem Song "Euphoria" die besten Chancen den Eurovision Song Contest 2012 zu gewinnen. Ganze 34 Prozent der betfair-User glauben an einen Sieg der Skandinavierin mit marokkanischen Wurzeln. Sie würde nur zu gern in die Fußstapfen der Popband ABBA treten. Die gewann 1974 mit ihrem Beitrag "Waterloo" den Gesangswettbewerb und konnte anschließend eine Weltkarriere hinlegen. Gegen solch eine Fortsetzung hätte auch die 28-Jährige sicher nichts einzuwenden. Doch zuerst einmal muss sie im zweiten Halbfinale am Donnerstag ihre Konkurrenz hinter sich lassen.

70-Jährige Omas mit Chance auf Sieg
Neben Schweden werden auch den Großmüttern aus Russland Siegchancen zugeschrieben. Das Sextett Buranowski Babuschki überstand gestern mit seiner Darbietung "Party for Everybody!" souverän die Hürde Halbfinale. Der Wettanbieter berechnete die Wahrscheinlichkeit der Russinnen, am Samstag ganz oben zu stehen, auf neun Prozent. Ein weiterer Bonuspunkt der etwas älteren "Girlband" dürfte sicher auch ihr Vorhaben sein, die Einnahmen in die Finanzierung einer neuen Kirche stecken zu wollen.

Engster Verfolger der Schwedin Loreen ist allerdings die Italienerin Nina Zilli. Das sie mit ihrem Beitrag „L'Amore È Femmina (Out Of Love)“ am 26. Mai die „Crystal Hall“ als Siegerin verlässt, glauben zehn Prozent. Die Südländerin trägt ihr Lied sowohl in italienischer als auch in englischer Sprache vor.
Ebenfalls im ersten Halbfinale mussten sich die Zwillinge John und Edward Grimes, besser bekannt unter dem Namen Jedward, durchsetzen. Auch ihnen wird mit ihrem Lied "Waterline" am Samstag durchaus ein Sieg zugetraut. 32 Prozent glauben, dass das irische Duo mindestens eine Top Ten Platzierung erreicht.

Roman Lob mit geringer Aussicht auf den Sieg
Die Chancen, dass Roman Lob mit "Standing Still" der Nachfolger von Lena-Meyer Landrut wird, stehen eher schlecht. Nur wenige glauben, dass der Düsseldorfer am Ende auf Platz eins stehen wird. Die Hoffnung auf eine gute Platzierung kann sich der 21-Jährige dennoch machen: 48 Prozent sehen ihn in den Top Ten. Man darf gespannt sein, wohin es mit der Karriere des Sängers nach dem Eurovision Song Contest geht.

Das sind die weiteren acht Teilnehmer, die es neben Irland und Russland gestern ins Finale geschafft haben: Rumänien, Moldau, Island, Ungarn, Dänemark, Albanien, Zypern und Griechenland. Ihnen werden aber äußerst geringe Siegchancen eingeräumt. Für Österreich, Montenegro, Belgien Finnland, Israel und die Schweiz hat es nicht gereicht. Sie sind allesamt ausgescheiden.

Ralph Siegel scheidet mit San Marino-Beitrag ebenfalls aus
Der Traum eines weiteren Sieges beim Eurovision Song Contest hingegen ist für den deutschen Komponisten Ralph Siegel erneut zerplatzt. Sein Beitrag der San Marinischen Sängerin Valentina Monetta, "The Social Network Song", schied gestern ebenfalls aus und wird daher im Finale nicht zu sehen und zu hören sein. 1982 konnte der 66-jährige Münchner mit dem von ihm komponierten Lied "Ein bisschen Frieden" (gesungen von Nicole) den ESC gewinnen.

Das zweite Halbfinale findet am morgigen Donnerstag ab 21 Uhr (Live auf Phoenix) statt. Dort kämpfen die Länder Schweden , Niederlande, Portugal, Malta, Estland , Georgien, Bulgarien, Litauen, Kroatien, Mazedonien und
Bosnien-Herzegowina um den Einzug ins Finale. Die Länder Deutschland , Großbritannien , Frankreich , Italien, Spanien sowie Gastgeber Aserbaidschan standen bereits als Finalteilnehmer fest.
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