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Da hängt was! - Naturschützer auf der Suche nach Fledermäusen

Gesicht einer Fransenfledermaus
Das Wochenende vom 27. bis zum 28. Februar stand bei der NAJU Frankenberg ganz im Zeichen der Fledermaushöhlen und -Stollen. Gemeinsam mit den Hessischen Höhlenforschern um Stefan Zaenker stieg das Fledermausteam am Samstag und Sonntag in über zehn Fledermausstollen. Dabei fanden sie sowohl seltenere Arten, wie die Mopsfledermaus als auch die eher häufigen Arten, wie Wasser-, Fransen- oder das bei uns sehr häufig überwinternde große Mausohr. Insgesamt fanden die jungen Fledermausschützer an diesem Wochenende sieben Arten und insgesamt über 100 Fledermäuse. Neben den fliegenden waren auch die laufenden Säugetiere vertreten. So wurden in einem Stollen zwei Dachse, die dort den Winter verbringen wollten, auf die jungen Naturschützer aufmerksam.
Der Kontakt der Naturschutzjugend Frankenberg zu Stefan Zaenker und den Höhlenforschern besteht bereits seit vielen Jahren. Fast genauso lange werden nahezu alle Höhlen im Landkreis Waldeck-Frankenberg jährlich nach Fledermäusen abgesucht und es werden Statistiken über den Bestand der Fledermäuse insgesamt, sowie der einzelnen Arten erstellt. So konnten in unserem Landkreis bereits 17 Fledermausarten nachgewiesen werden. "Glücklicherweise", so die Jungnaturschützer, "können wir sagen, dass die Population der Fledermäuse in unserer Gegend alles in Allem wieder zunimmt." Auch in den nächsten Jahren wird das Team wieder losziehen und schauen, wie viele Fledermäuse bei uns den Winter verbringen.
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