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Eltern holten Polizeikatze „Policat“ nach Norddeutschland

Kindergarten in Kiel-Flintbek
Flintbek: Kindergarten | Policat-Projekt machte Flintbeker Kindergarten-Kids gegen „Mitschnacker“ fit

Kiel-Flintbek. Im April 2012 waren die Altenburger Präventionsprojekte „Policat rät: Nicht nur Schokolade!“ und „Nina und der Fremde“ für eine Woche im Kindergarten Storchennest in Flintbek, nahe der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel, im Einsatz. Eltern dieser Einrichtung erfuhren im Februar 2012 über das Internet von den Aktivitäten im Altenburger Land und wollten ihre Kinder für den künftigen Schulweg gegen „Mitschnacker“ – so nennt man in dieser Region Kinderschänder – fit machen. Am vergangenen Montag wurde den Pädagogen durch das Policat-Team die Arbeitsweise mit den Präventionsmaterialien Plüschtier Policat und der Magnettafel samt Würfelspiel erläutert, ebenso die Literatur „Nina und der Fremde“. Spannend war vorab die Frage, wie wird das Projekt von den Flintbeker Kids angenommen, so die Leiterin Angelika Ohrt. Den Erzieherinnen Jutta Kronberger und Martina Naujochs standen nur vier Tage zur Verfügung. Erstaunlich, recht schnell wurde der Hingucker Policat und die Magnettafel mit dem Würfelspiel durch die Sechs- und Siebenjährigen angenommen. Es gelang beiden Pädagogen, dass ihre Kindergruppe durch Rollenspiele und Einzelübungen von Unterrichtseinheit zu Unterrichtseinheit Notfallsituationen immer besser meisterten. Das „Laut-Nein-Schreien“ gewann durch weitere Übungen immer mehr an Qualität. Auch aus dem Präventionsvideo „Nina und der Fremde“ konnten die Personenbeschreibung vom Darsteller des Täters „Onkel Rudi“ und Besonderheit zu seiner Personen durch die Lernenden recht genau beschrieben werden. Am letzten Tag erhielt jedes Kind das Teilnahmezertifikat „Policat“. Eine Journalistin von der Zeitung „Kieler Nachrichten“ verfolgte zudem an einem Tag Projektinhalt und -verlauf.

Am Freitag dieser Projektwoche lud Kita-Leiterin Angelika Ohrt zu einer themenbezogenen Elternversammlung ein. Hier erfuhren Eltern mehr über die Anwendung des Altenburger Projektes und waren nach dessen Vorstellung sichtlich begeistert. Eine tolle, lockere Atmosphäre mit reger Diskussion folgte. Am Ende konnte jeder Teilnehmer einen Flyer mit nach Hause nehmen und erhielt dadurch noch weitergehende Informationen zum Thema „Verdächtiges Ansprechen“.

Auch für das Policat-Projektteam Gründel kamen aus dieser Veranstaltung vielen neue Anregungen, die sie nach Thüringen mitnahm. Im Übrigen, die nächste Präsentation zu diesem Projekt folgt am Samstag, den 12.05.2012, um 11.00 Uhr zum 10. Thüringer Bildungssymposium in der Universität Erfurt. Aktuelle Informationen dazu erhält man auf der Homepage www.policat.de.
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Weiterveröffentlichungen:

Osterländer Volkszeitung | Erschienen am 28.04.2012
1 Kommentar
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Susann Seifert aus Rositz | 24.04.2012 | 17:31  
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