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HARZ: WANDERUNG im OSTHARZ von MEISDORF zur BURG FALKENSTEIN

hoch über das Selketal - die Burg Falkenstein (Archivbild)
 
die maroden Annenbrücke der Selke bei Meisdorf
Falkenstein/Harz: Selketal | Nach einer kurzen Tauwetterperiode begann bei Temperaturen um den Gefrierpunkt unsere Wanderung am Ostrand des Harzes im Selkeort Meisdorf. Bedingt durch die Corona Maßnahmen war ich wieder mit meinem Freund allein unterwegs. Vom Parkplatz in Meisdorf wanderten wir im Selketal flussaufwärts in westlicher Richtung.  Über die Annenbrücke gelangten wir zum Anfang des Fitnesspfad der "Stadt Falkenstein/Harz". Schon bald kamen wir am Mausoleum der einstigen Besitzer der Burg Falkenstein, der Grafen von der Asseburg vorbei. Neben den im neugotischen Stil errichteten Mausoleum befindet sich eine Stempelstelle der Harzer Wandernadel. Dieser Fitnesspfad führt immer an der Selke entlang und endet am Gasthaus "Zum Falken". Er ist Teil des Europäischen Fernwanderweg Nordsee - Harz - Masuren und des von Stiege nach Quedlinburg verlaufenden Selketal - Stieges.  Am Gasthaus Zum Falken  überquerten wir die Selke um auf die zum, leider nach einem Brand geschlossenen, Hotel Talmühle führende Fahrstraße zu gelangen. Das Selketal ist mit 660 ha ein relativ großes Naturschutzgebiet. Die Selke ist in ihrem Verlauf ein unregulierter ursprünglicher Harzfluss. Das bedeutet, dass der, von der Talmühle bis zur Selkemühle führende Forstweg, mehrmals die Seiten im Selketal wechseln muss. In diesem Bereich ist das einmalig schöne Selketal für Kraftfahrzeuge gesperrt. An den Berghängen des Selketals wachsen hauptsächlich Eichen, Buchen und Sommerlinden. Auf diesem Forstweg wanderten wir über die Talmühlen Brücke und der Ackeburg Brücke, vorbei an den, teils grünen und  auch weißen - wie leicht gepudert aussehenden, Wiesen, bis zum Rastplatz Mettenberg. Hier befindet sich die 2. Stempelstelle der Harzer Wandernadel auf dieser Wanderung. 
Nach einer in der Schutzhütte Mettenberg eingelegten Pause verließen wir das Selketal und wanderten in südlicher Richtung knapp 3 km, immer bergauf, bis wir zum Hirschsteinweg gelangten. Je höher wir kamen desto mehr lösten Fichtenwälder die Laubwälder ab. Leider  mussten die Fichtenwälder, durch die von Borkenkäfern, Stürmen und Trockenheit verursachten Schäden, entfernt werden. Da sich dieser Weg nach dem Tauwetter und den durchgeführten Fällarbeiten in einem schlechten Zustand befand, verzichteten wir auf den Besuch der nahe gelegenen Köhlerhütte und wanderten weiter bergauf bis zur  Friederikenstraße.  Dieser Forstweg führt als Kammweg von Harzgerode bis zur Gaststätte Gartenhaus. Kurz vor dem Gartenhaus verließen wir die Friederikenstraße um zur Burg Falkenstein zu gelangen.
Die Burg Falkenstein wurde in der Zeit von 1120 bis 1180 erbaut. 1437 kam sie in den Besitz der Herren von der Asseburg. Im 15/16. Jahrhundert erhielt die Burg ihr jetziges Aussehen. Die Burg Falkenstein gilt als die besterhaltene Burg im gesamten Harz. Auf der Burg finden Ritterfeste, Konzerte, Pfingstturniere, Minnegesangsturniere und mittelalterlichen Burgfeste mit zu Pferde ausgetragenen Ritterturniere statt. Auf der Burg befindet sich  ein Museum, eine Gaststätte und eine Falknerei. Auch eine  Stempelstelle  der Harzer Wandernadel ist hier vorhanden.
Über den teilweise vereisten Eselsstieg gelangten wir nach ca. 1 km wieder unter im Selketal an.  Nur gut einhundert Meter waren es, bis wir wieder zur Fitnesstrecke gelangten. Inzwischen war der, auf dem Hinweg noch leicht gefrorene, Wanderweg total aufgeweicht. Nach ca. 14 km gelangten wir wieder auf dem Parkplatz  am ehemaligen Freibad in Meisdorf an. 
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3 Kommentare
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  e:Due aus Weimar | 27.01.2021 | 12:55  
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Roland Horn aus Dessau | 27.01.2021 | 17:45  
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 29.01.2021 | 08:12  
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