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"Mythos Bayern" : Bayerische Landesausstellung 2018 im Kloster Ettal

Ettal: Kloster Ettal |

"Mythos Bayern",

so heißt die Bayerische Landesausstellung im Kloster Ettal bei Garmisch-Partenkirchen: »Der Mythos Bayern lebt«, erklärte Ministerpräsident Markus Söder in seiner Eröffnungsrede am 2. Mai 2018 vor den rund 1.200 geladenen Gästen, unter denen auch der Aichacher Lehrer Florian Sonneck war.

Mit dem Untertitel "Wald, Gebirg und Königstraum" ist die Landesausstellung im Jubiläumsjahr 100 Jahre Freistaat und 200 Jahre Verfassungsstaat nicht nur ein Höhepunkt in den Ammergauer Alpen, sondern "an kaum einem anderen Ort im Freistaat kann man den Mythos Bayerns eindrucksvoller erleben als in der Natur- und Kulturlandschaft der Zugspitzregion“, so Söder bei der Eröffnung.

Allein der Ausstellungsort ist dem „Mythos Bayern“ ganz nah: das Benediktinerkloster Ettal wurde 1330 im Auftrag Kaiser Ludwig I. von Bayern gegründet. Das Kloster markierte politisch die Südgrenze des Herzogtums Bayern, es war ein wichtiger Wegpunkt für den Italienhandel von Augsburg (Jakob Fugger) über die Alpen bis nach Venedig und stellte klerikal eine Marke der Gläubigkeit des Landes dar.

Die Gründungslegende des Klosters erzählt eine andere Geschichte: im Wald von Ampferang sank das Pferd des Kaisers drei Mal nieder. So fand Ludwig die vorhergesagte Stelle für die Gründung des Klosters. Das Gnadenbild, die Ettaler Madonna, hatte er aus Pisa mitgebracht. Sie wird bis heute nicht nur von den Benediktinermönchen des Klosters, sondern auch von unzähligen Gläubigen und Wallfahrern verehrt.

Die Bayerische Landesausstellung wird von 3. Mai bis 4. November 2018 auf rund 1500 qm im Südflügel des Klosters gezeigt.

Bisher nicht zugänglich, wurde dazu der Klostergarten zu neuem Leben erweckt. Ruhebänke, und ein Alpenklima-Garten laden zum Verweilen ein.

Im eigens für die Landesausstellung gebauten Holz-Pavillon (Wald) kann der Besucher sich in die Träume und Phantasien König Ludwigs II. hinein versenken und die Gedanken, Träume und Sehnsüchte des Königs verinnerlichen. Ludwig II. hätte, wie sein Nachfahre Herzog Max von Bayern es heute hat, viel Freude an dem Mysterienpark in Ettal. 

Bericht des Bayerischen Rundfunks zur Ausstellungseröffnung
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