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Wir nähern uns einer erhabenen Pflanze

Die Würgefeige thront mittig im Botanischen Garten. Es scheint, als sei der Jardín Botánico auf Teneriffa um sie herum errichtet worden. Einige Ficus-Arten sind Würgefeigen. Die Samen werden von Vögeln gefressen und passieren unbeschädigt den Verdauungstrakt. Wenn sie im Kot der Vögel auf den Ast eines Baumes ausgeschieden werden und dort dank der mistelähnlich schleimigen Samenhülle kleben bleiben, keimen die Samen auf dem Ast. Die Feigenpflanzen wachsen direkt dort; es handelt sich also zunächst um Epiphyten. Doch deren Luftwurzeln wachsen zum Boden hinab. Erreichen die Wurzeln den Boden, beginnen die Feigen ein schnelleres Wachstum und bilden von nun an viel mehr Luftwurzeln. Sie umschließen allmählich ihren Trag- oder Wirtsbaum, der schließlich abstirbt, wodurch sich im Inneren der Würgefeige ein Hohlraum bildet.
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7 Kommentare
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 18.09.2019 | 10:52  
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Romi Romberg aus Berlin | 18.09.2019 | 11:02  
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Angelika Seidel aus Laatzen | 18.09.2019 | 11:23  
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Eugen Hermes aus Bochum | 18.09.2019 | 11:39  
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Christoph Altrogge aus Kölleda | 18.09.2019 | 12:18  
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Thomas Ruszkowski aus Essen | 18.09.2019 | 14:46  
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Lothar Wobst aus Wolfen | 18.09.2019 | 17:24  
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