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Blitzeis- hinterhältig und sau gefählig... Warnung vor der unbekannten Glätte..

Essen: Deutscher Wetterdienst | Warnlagebericht für Deutschland
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Donnerstag, 06.12.2012, 07:00 Uhr

Gebietsweise Schneefall. In Staulagen der Gebirge bis 10 cm
Neuschnee. Verbreitet Schnee- und Eisglätte. In höheren Lagen
stürmische Böen.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden
bis Freitag, 07.12.2012, 07:00 Uhr:

Deutschland liegt im Bereich hoch reichender Kaltluft. Ein kleines
Randtief zieht dabei heute über den Osten Deutschland hinweg.
Nachfolgend stellt sich vorübergehend Zwischenhocheinfluss ein, bevor
am Freitagmorgen erneut ein Tiefausläufer auf den Nordwesten
übergreift.

Heute früh ziehen gebietsweise Schneeschauer über Deutschland hinweg.
Bei Temperaturen, die im Norden, Osten und im Bergland verbreitet
unter dem Gefrierpunkt liegen, muss vielerorts mit Glätte durch
Schnee, Matsch und Eis gerechnet werden. Im Nordwesten und der Mitte
Deutschlands weht kräftiger nordwestlicher Wind, wobei gebietsweise
starke Böen bis 60 km/h (Stärke 7) bis in tiefe Lagen zu erwarten
sind. Im höheren Bergland, auch im Süden Deutschlands, sind Sturmböen
bis 85 km/h (Stärke 9) möglich, in exponierten Lagen auch noch
stärkere Böen. Somit kann es auch gebietsweise zu leichten
Schneeverwehungen kommen. Im Nordseeumfeld sind einzelne kurze
Gewitter nicht ausgeschlossen.

Im Tagesverlauf verlagern sich die Schneefälle allmählich in den
Osten und Süden Deutschlands. Dabei sind im Flachland örtlich 2 bis 4
cm Neuschnee möglich, im Bergland meist um 5 cm Neuschnee. Vor allem
in Staulagen der Alpen und des Erzgebirges sind teils auch um 10 cm
Neuschnee zu erwarten. Auch der stärkste Wind verlagert sich
zunehmend in den Osten und Südosten Deutschlands. Dort sind weiterhin
einzelne Böen bis 60 km/h (Stärke 7) bis ins Flachland möglich, im
höheren östlichen und südlichen Bergland kann es weiterhin einzelne
Sturmböen bis 85 km/h (Stärke 9) geben. Vor allem im Erzgebirge ist
mit Schneeverwehungen zu rechnen.

In der Nacht zum Freitag schneit es im Osten und Süden stellenweise
noch geringfügig. Nur in den östlichen Mittelgebirgen sind vereinzelt
bis zu 5 cm möglich. Gebietsweise wird es glatt durch Schnee und
überfrierende Nässe. Zudem kann es im Süden und Osten bei Aufklaren
über Schnee strengen Frost unter -10 Grad geben. In den Morgenstunden
des Freitag frischt im Nordwesten der Wind auf. Dann muss vor allem
an der Nordsee und im westlichen Bergland mit stürmischen Böen
gerechnet werden. Zudem setzt vom Emsland bis zum Saarland Schneefall
ein.


Warnung vor Schneefall/Schneeverwehungen/Glätte:
Gebietsweiser Schneefall bis 5 cm. Teils Schneeverwehungen.
Verbreitet Glättegefahr, teils durch Schnee oder Schneematsch, teils
auch durch überfrierende Nässe.

Warnung vor Wind- und Sturmböen:
Im Nordwesten und der Mitte Deutschlands gebietsweise Windböen der
Stärke 7 bis 60 km/h aus Nordwest. Vor allem in höheren Lagen auch
Sturmböen der Stärke 9 (bis 85 km/h).


Nächste Aktualisierung: spätestens Donnerstag, 06.12.2012, 11:00 Uhr

Quelle DWD- Essen

www.dwd.de
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