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Gedenken der Opfer der Loveparade- 24.07.2010

Dienstag, den 23. Juli 2013 um 16:51 Uhr
Beim dritten Jahrestag des Loveparade-Unglücks werden die Angehörigen der 21 Toten und die vielen Verletzten wieder an die Geschehnisse am 24. Juli 2010 erinnern und um die Opfer trauern. Zum ersten Mal werden sie dabei die neue Gedenkstätte, die in der Rampe des Karl-Lehr-Tunnels entstanden ist, besuchen. Heute am Abend vor dem 24. Juli, Dienstag, lädt die Betroffenen Initiative LoPa 2010 zur "Nacht der Tausend Lichter" in den Tunnel ein. Organisator Jörn Teich rechnet mit insgesamt mehr als 200 Teilnehmern. Begleitet von Notfallseelsorgern werden Betroffene gruppenweise die neue Gedenkstätte besuchen. Später werden 1000 Grablichter entzündet. Beginn ist um 20 Uhr.
Morgen stehen Trauer und Erinnerung im Mittelpunkt, wenn die Angehörigen ihrer Kinder und Partner gedenken. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Oberbürgermeister Sören Link werden am Gedenkort Blumen niederlegen. Um 17 Uhr läuten in allen Innenstadtkirchen die Glocken, für eine Minute sollen die Menschen schweigen. Ebenfalls um 17 Uhr gestaltet die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) eine ökumenische Andacht in der Liebfrauenkirche (Innenstadt), die für jeden zugänglich ist.
Der Karl-Lehr-Tunnel wird ab 14 Uhr für alle Passanten gesperrt, damit Verletzte und Angehörige ungestört trauern können. Gegen 18:30 Uhr ist der Tunnel für Fußgänger wieder geöffnet. Für die Betroffenen des Unglücks gibt, die die Enge des Tunnels oder die Situation nicht ertragen können, organisiert der Verein der Loveparade Selbsthilfe von 15 bis 18 Uhr ein Treffen mit Picknick im Kantpark (Innenstadt).
Um 19:30 Uhr beginnt die öffentliche Gedenkveranstaltung in der Salvatorkirche, die Pfarrer Jürgen Widera, Ombudsmann für die Betroffenen des Loveparade-Unglücks, moderieren wird.
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