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Ein Heimspiel - Komödie im Rathaus- Das Beamtenspiel

Sie sind nicht gerade geborene Glückspilze: Teddy, der Maskenbildner (K.W. Sprungala), der abgerissene Journalist Scoop (M. Majowski) und Martin, der im Sozialamt von einem Computer ersetzt wurde (M. Zuhr). Drei Männer um die fünfzig ohne Job und Perspektive. Um Miete zu sparen, haben sie sich zu einer Wohngemeinschaft zusammengetan.

Doch dann kommt ihnen eine geniale Idee: Sie beschließen, ihre WG zum Altersheim zu erklären und mit diesem Trick wohltätige Stiftungen abzuzocken. „Wenn uns die Gesellschaft schon zum alten Eisen erklärt“, lautet ihre Rechtfertigung, „dann wollen wir auch etwas davon haben.“

Der Plan scheint aufzugehen – doch bevor das Geld fließt, will die Stiftung dem privaten Heim „Abendsonne“ einen Kontrollbesuch abstatten. Kein Problem – wozu war Teddy schließlich Maskenbildner: Sehr überzeugend schlüpfen die drei für Konrad Gerber (A. Weidemann), den Prüfer der Stiftung, in die Rolle tattriger Greise.

Auch die Bardame Mäggi, die als seriöse Heimleiterin herhalten muss, macht ihre Sache phantastisch. Aber womit niemand rechnen konnte: Die Liebe bringt alles durcheinander.

Komödie im Marquardt Stuttgart

Zum Autor
Der Schweizer Charles Lewinsky schreibt Theaterstücke, Bücher, Hörspiele und Drehbücher für Film und Fernsehen. Mit "Ein Heimspiel" gelang ihm eine heitere Verkleidungskomödie, die zwar vor einem ernsten gesellschaftlichen Hintergrund spielt, aber dennoch beste Unterhaltung bietet.

Pressestimmen
Sprungala erinnert an Woody Allen, wenn er fahrig einen Blinden mimt, Zuhr steigert einen durch Apfelspalten ausgelösten Bronchitisanfall zur akrobatischen Höchstleistung und Majowski geht zum Niederknien witzig am Stock. Das ist köstlich gemacht und erinnert an chaplinesken Slapstick.
Esslinger Zeitung

also auf- zum Theather im Rathaus....Saison 2013
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