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Das - Alte Dorf Westerholt

gilt als eine der schönsten geschlossenen Siedlungen in Nordrhein-Westfalen. Die alte "Reichsfreiheit Westerholt", die das Schloss, das Dorf und die Wallanlagen umfasst, versprüht einen besonderen mittelalterlichen Charme. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Westerholt, das "Holz im Westen" von Recklinghausen, im Jahr 799 als Bauernhof, der zur Abtei Essen-Werden gehörte. Etwa 250 Jahre später, genauer auf das Jahr 1047, fällt der erste Nachweis der Grafen von Westerholt. Die Burg Westerholt wurde dann Ende des 12. Jahrhunderts errichtet.

Den damaligen Bürgern im Alten Dorfes ist es zu verdanken, dass die Freiheit in den 1960er-Jahren nicht einer Flächensanierung zum Opfer fiel; immerhin hatten die örtlichen Stadtplaner vor, das alte Dorf abzureißen und an dessen Stelle die damals in den Ruhrgebietsstädten modernen Betonzweckbauten erstellen zu lassen. Mit großem persönlichen und finanziellen Einsatz widersetzten die Eigentümer sich solchen Absichten. Nach der Eingemeindung durch die Stadt Herten, die ihre eigene Altstadt eben durch solche Bausünden verloren hatte, wurden die alten Häuser im Dorf durch das Land Nordrhein-Westfalen unter Denkmalschutz gestellt und die notwendigen Restaurierungen sogar zeitweise aus Mitteln der Stadt Herten gefördert. So blieben die historischen Strukturen erhalten. Die Häuser wurden ebenso wie das benachbarte Schloss inzwischen denkmalgerecht restauriert.
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2 Kommentare
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Günther Gramer aus Duisburg | 18.08.2019 | 10:08  
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Romi Romberg aus Berlin | 18.08.2019 | 13:18  
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