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Entwarnung fürs Erste- der Ärger bleibt bei vielen

In Mülheim hat die Polizei mit Spürhunden das Rhein-Ruhr-Zentrum durchsucht. Weder im Innen- noch im Außenbereich wurde verdächtiges Material gefunden.

Am Morgen hatte ein Anruf die Behörden alarmiert. Dieser Anruf war bei einer so genannten Islamisten-Hotline des Bundesverfassungsschutzes eingegangen. "Ein anonymer Mann behauptete, dass auf dem Gelände des Rhein-Ruhr-Zentrums in Mülheim heute zwei Koffer mit Sprengstoff deponiert würden", sagte ein Sprecher der Polizei Essen/Mülheim am Sonntagnachmittag (06.01.2013). Daraufhin lösten die Behörden am frühen Mittag Großalarm aus.

Räumung wegen "technischen Defekts"

Das Einkaufszentrum, auf dessen Gelände zu diesem Zeitpunkt ein Antik- und Trödelmarkt mit über 10.000 Besuchern stattfand, wurde evakuiert. "Um eine Massenpanik zu vermeiden, wurden die Besucher per Lautsprecherdurchsagen aufgefordert, wegen eines 'technischen Defekts' das Areal zu verlassen", berichtete der Polizeisprecher weiter. Die Folge der Räumung waren Staus auf der angrenzenden A40, an der auch eine Ausfahrt gesperrt wurde. Die Aktion verlief nach Darstellung der Polizei wie geplant, Menschen wurden nicht verletzt

Mit zehn Sprengstoffspürhunden und einem Großaufgebot durchkämmten die Ermittler das Einkaufszentrum und das Trödelmarkt-Gelände. "Bislang wurde nichts gefunden, was auf einen Sprengstoffanschlag hindeuten könnte", sagte der Polizeisprecher am frühen Sonntagabend. Die Suche wird fortgesetzt.


Quelle:
Bundespolizei
www.wdr.de
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