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Stroh im Kopf, Plastik im Haar: Fast alle Pflege- und Kosmetikprodukte sind Kunststoffschleudern

Was soll alles drin steckt in den Kosmetikprodukten, muss deklariert werden. Aber ohne ein abgeschlossenes Chemiestudium ist der Kunde kaum in der Lage zu verstehen, um was für ein Teufelszeug es sich dabei mitunter handelt. (Foto: Greenpeace)
Stroh im Kopf, Plastik im Haar: Fast alle Pflege- und Kosmetikprodukte sind Kunststoffschleudern
Nahezu alle gängigen Pflege- und Kosmetikprodukte enthalten mikroskopisch kleine Kunststoffpartikel. Das heißt: Viele von uns haben nicht nur Stroh im, sondern auch Plastik auf dem Kopf – und auf der Haut. Bruce Willis, Homer Simpson und der Nacktmull kommen zwar ohne Haar-Shampoos aus, die meisten Menschen jedoch nicht. Bei jeder Kopfschmuckwäsche gelangen hunderttausende kleiner Kügelchen, sogenannte „Microbreads“, in den Abfluss und auf Umwegen ins Meer.
Das Zeugs, ob es nun als Polyethylen oder als Polyquaternium-16 daherkommt, ist biologisch nicht abbaubar und mitunter sehr giftig für Wassertiere. Was auch für andere gern verwurstelte Ingredienzen gilt. Enthalten sind sie auch in Haarsprays, Haut-und Sonnencremes, Peelings, Make-ups und Duschgels. Die Stoffe stehen im Verdacht, sich in Wasserorganismen anzureichern und können sogar gesundheitsschädlich für Menschen sein. Irgendwann landen sie, wenn sich die Nahrungskette schließt, auch wieder auf unserem Teller. Zwar müssen die Stoffe auf den Verpackungen deklariert sein, doch ohne ein abgeschlossenes Chemiestudium blickt der Verbraucher nicht durch, um was für ein Teufelszeug genau es sich dabei handelt. Der Gesetzgeber lässt die Hersteller gewähren und hofft auf die Einhaltung einer freiwilligen Selbstverpflichtung. Die ökologischen Folgen sind dramatisch: http://www.rotorman.de/mikroplastik-in-kosmetika-d...
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 26.05.2017 | 19:51  
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